Bild: Renato Borghetti
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Information zur Veranstaltung

Das klingt nach einer echten Liebesbeziehung zwischen dem Brasilianer und seinen Fans, wenn die den Musiker liebevoll „Borghettinho“ nennen. Seit Anfang der Achtzigerjahre hat der 1963 geborene Folkmusiker über 20 Alben eingespielt und stand u.a. mit Stéphane Grapelli, Ron Carter und Hermeto Pascoal auf der Bühne. Namen, die für europäischen und US-amerikanischen Jazz der Extraklasse und brasilianische Avantgarde stehen. Zudem sind sie allesamt Freigeister und keinem klar definierten Genre zuzurechnen. Wie Borghetti. Der ist zwar Brasilianer, aber mit Bossa Nova und Samba ist er nicht zu synchronisieren. Sein Background ist der tiefe Süden Brasiliens, der Bundesstaat Rio Grande do Sul, die Heimat der Gauchos, die in den Pampas Viehzucht betreiben. Mit langem Haar, Schlapphut und weiten Hosen verkörpert der Mann mit dem Knopfakkordeon den südamerikanischen Cowboy. Man hört die Nähe Argentiniens und Uruguays in unverwechselbaren Stilrichtungen wie dem Polka-verwandten Chamamé, dem Zarzuela inspirierten Volkstanz Chacarera oder der Milonga (hier ist nicht die Tango-Gattung gemeint) mit afro-amerikanischen Background, aber auch Jazz und europäische Klassik haben Spuren in Borghettis Musik hinterlassen.