Bild: Requiem für einen Spion
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Information zur Veranstaltung

Schwarze Komödie von George Tabori

REGIE: Johannes Zametzer
PRODUKTION: Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

Drei ehemalige britische Geheimdienstler aus dem Zweiten Weltkrieg treffen sich nach Jahrzehnten in einer Londoner Tiefgarage, die ihnen einst als Nazi-Bekämpfungs-Zentrale diente: Major Brian Murdoch (früherer Führungsoffizier, jetzt Psychiater), der Jude Heinrich Zucker (früherer Codename ‚Sweet’) und die ‚Weiße Rose’ Maggie (frühere Geliebte beider Männer). Zucker, der seine Biografie schreiben möchte, will seine Gedächtnislücken füllen und mit den beiden anderen einige Ungereimtheiten der gemeinsamen Vergangenheit aufklären…
In drei Akten grotesk-komischer Sketche voll morbidem Wortwitz geht es um die Frage nach Wahrheit, Schuld, Verrat und Verantwortung, aber auch um Liebe, Leben und Tod. Einfache Antworten gibt es bei Tabori nicht. „Requiem für einen Spion“ ist alles gleichzeitig: Ein Lebens-Abgesang, ein Jux und eine Klage im Gewand eines Kalauers.

Welcher Autor dürfte so mit dem Horror des Holocaust scherzen? Nur einer: George Tabori – Jude, Nazi-Verfolgter und unbeirrbarer Grenzgänger zwischen Grauen und Grinsen. Und wer wäre prädestinierter, ein Tabori-Stück in Szene zu setzen, als Johannes Zametzer, der Mitte der 1980er-Jahre in Wien zum Künstlerkreis um den genialen Autor gehörte?