Rheinkraut Festival
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Information zur Veranstaltung

Rheinkraut Festival 2018 ist Aktionskunst von Düsseldorfer Künstlern, denn nur die Kunst ist Zukunft!

Es muss keine Komission bemüht werden, um den Zustand städtischer Förderung und Attraktivität zu ermessen, denn die simple Grundidee als übergreifende Lösung der Problematik liegt in der Besinnung auf städtische Traditionen, Künstler und Themen!

Viele Düsseldorfer Künstler gelten im Ausland als Innovatoren der Weltkultur, gerade im Bereich der populären Musik sind Kraftwerk ein Monolith mit ungebrochener Ausnahmestellung. Rheinkraut Festival 2018 hat die Versäumnisse antiquierter Förderung erkannt und setzt diese nun einfach als progressives und beispielhaftes Fördermodell um. Das Prinzip zum Erfolg ist somit ein pluralistischer und realitätsnaher Förderaspekt. Ach was, so einfach ist das? Ja! Denn die eigentliche Frage lautet: wollen wir das überhaupt?

Das Konzept: Die Thematisierung der “68er-Bewegung” bildet den konzeptuellen Überbau für eine progressive und interdisziplinäre Förderstruktur im zeitgemäßen Pop Up-Verfahren. 1968 als Keimzelle des Krautrock – das Jahr als Pop zur Politik wurde. 50 Jahre Pop Kultur in NRW und Düsseldorf, das Zentrum der „Kosmischen Musik“. Zielsetzung sind die Entstehung eigendynamischer, interdisziplinärer, integrativer, didaktischer, kreativer, konservierender und reale soziale Prozesse im Kulturleben des Medienzeitalter als Basis für eine moderne und erfolgreiche Förderung. Rheinkraut Festival 2018 ist international und soll Kultur und Künstler aus Düsseldorf und NRW über die Grenzen der Stadt exportieren.

Die Idee: 1968 – die globale Pop-Kultur explodiert an allen Ecken, der Moog Synthesizer verändert den Klang der Musik. Deutsche Bands wie Amon Düül oder Tangerine Dream und eine entstehende Gegenkultur schaffen die Basis für Düsseldorfer Künstler wie Kraftwerk, NEU! und die Kölner Can im Zentrum der „Kosmischen Musik“ - das Ausland bevorzugte den Bergriff: Kraut. Dieses Genre erfreut sich gerade heute einer stetig wachsenden Beliebtheit und wir reden hier nicht nur von Elektronik, sondern von Rock Musik – die sich in einer ebenso stetig wachsenden Zahl an so genannten „Retro-Bands“ äußert. So sind heute Namen wie Kadavar, Blues Pills, Tame Impala oder Black Angels die Einnahmequellen der neuen Major Labels. Leider scheint der aktuelle Trend - verwunderlicher Weise - noch nicht ganz in Düsseldorf angekommen zu sein – somit ergibt sich aber die Möglichkeit der Thematisierung, um mit progressiven Konzepten einfachste Modelle für moderne Kunst-und Kulturförderung zu schaffen, ganz im Sinne der 1968er!