Bild: Richard Bona Mandekan Cubano Bild: Richard Bona Mandekan Cubano
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Information zur Veranstaltung

Würde man afrokubanische Musik in ihre Einzelteile zerlegen, hätte man am Ende einen ziemlich kunterbunten Haufen an Ingredienzien vor sich: Die Kultur der spanischen Kolonialisten ist darin ebenso zu finden wie die der indigenen Bevölkerung, Rhythmen der aus Afrika verschleppten Sklaven ebenso wie Klänge aus Asien, insbesondere aus China. Die Geschichte des Landes ist in die mitreißende Musik ganz selbstverständlich eingeflossen – im Miteinander lösen sich Gegensätze auf. Diese Musik repräsentiere uns alle, sagt Richard Bona, der in Interviews nicht nur dann besonders leidenschaftlich wird, wenn er von der Vielfalt musikalischer Ausdrucksweisen schwärmt, sondern auch, wenn es um Offenheit, Toleranz und Menschlichkeit geht. Von Rassen zu sprechen, das sei schlicht Blödsinn, sagt er. Es ist also kein Wunder, dass der aus Kamerun stammende Bona mit seinem jüngsten Projekt Mandekan Cubano karibische Klänge aufgreift und dazu in der Bantusprache Duala singt. Vielgestaltigkeit und Reichtum vereinigt der Multiinstrumentalist, Sänger und Komponist ja schon in sich selbst: 1967 in einem kleinen Dorf in Kamerun geboren, begann er als Kind auf selbstgebastelten Instrumenten zu spielen. Eine Platte von Jaco Pastorius zeigte ihm, was man mit dem E-Bass alles anstellen kann. Er ging nach Europa, dann nach New York, arbeitete mit Harry Belafonte, Joe Zawinul oder Bobby McFerrin. Unter eigenem Namen veröffentlichte er zahlreiche Platten, auf denen afrikanische Einflüsse, Soul, Funk und Jazz leichthändig vermischt werden. Mit seiner fabelhaften Band spielt er nun afrokubanische Musik nicht einfach nur nach – er erzählt sie neu. Ein Erlebnis!