Richard III. - Stückprojekt nach William Shakespeare Tickets - Pforzheim, Podium

Event-Datum
Samstag, den 07. Juli 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Am Waisenhausplatz 5,
75172 Pforzheim
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Theater Pforzheim (Kontakt)

Bitte lassen Sie Ihre online gebuchten Tickets vor der Vorstellung an unserem Online-Schalter im Theaterfoyer verifizieren. Falls Sie ermäßigte Karten gebucht haben sollten, bitten wir Sie, Ihren gültigen Ausweis (Schüler- oder Studierendenausweis bis zum Alter von 28 Jahren oder Schwerbeschädigtenausweis) ebenfalls dort vorzuzeigen. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir ohne vorliegendem gültigen Ausweis Ihre Karten an unserer Theaterkasse nachberechnen müssen.

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Ticketpreise
ab 16,40 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Richard III. - Theater Pforzheim
EINE AUFWÜHLENDE AUSEINANDERSETZUNG MIT DER FRAGE: SIND WIR ALLE MÖRDER?

Richard, Herzog von Gloucester, ist Außenseiter. Hässlich und missgebildet, hat er keine Chance bei den Frauen; selbst die Hunde bellen ihn an, wenn sie ihn sehen. So empfindet er für alles um ihn herum nur Hass und beschließt, „Bösewicht“ zu werden und die Königskrone an sich zu reißen. Dabei geht er völlig hemmungslos über Leichen … Shakespeares 1592 entstandene Tragödie „König Richard III.“ lässt tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken – ebenso wie die unfassbaren Szenen, die sich im März 2017 im westfälischen Herne abspielten. Sozial isoliert, ermordete ein 19jähriger einen Nachbarsjungen mit dutzenden Messerstichen und brüstete sich mit der Tat im sogenannten „Darknet“. Jemand, der bis dahin auf der Verliererseite stand, tat etwas „Außergewöhnliches“, bei dem er sicher davon ausgehen konnte, dass ihm große öffentliche Aufmerksamkeit zuteil wird.

Bist du auch ein Mörder? Kann möglicherweise jeder von uns zum Mörder werden? Wann wird die persönliche Hemmschwelle zu einer Bluttat überschritten? – Mit diesen Fragen setzt sich das Stückprojekt „RICHARD III.“ auseinander, basierend auf Motiven der gleichnamigen Vorlage von Shakespeare. In Zeiten, in denen wir in den Nachrichten regelmäßig mit Attentaten, Anschlägen und individuellen Gewalttaten konfrontiert werden, gilt offenbar eine schwerwiegende psychologische Erkenntnis: „Jeder kann zum Mörder werden. Es kommt nur auf die individuelle Schwelle, den individuellen Trigger an – oder auf die entsprechende totalitäre Ideologie."

Podium, Pforzheim