Bild: Richie Beirach QuartetBild: Richie Beirach Quartet
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Information zur Veranstaltung

Wenn das mal kein Kompliment aus berufenem Munde ist: Für den Pianisten Richie Beirach nämlich ist Gregor Hübner der Nachfolger des großen Jazzgeigers Zbig-niew Seifert. Beirach, Jahrgang 1947, und Hübner, Jahrgang 1967, haben sich an der Manhattan School of Music kennengelernt. Der eine war seinerzeit Lehrer, der andere Schüler. Die Hierarchie aber hat sich aufgelöst. Beirach, der mit Stan Getz, Dave Holland, Chet Baker und immer wieder mit Dave Liebman gearbeitet hat, erkannte das Talent des jungen Violinisten sofort: „Sehr geschmackvoll, von großer Ideendichte und Reife“ fand er sein Spiel.

So traten sie bald schon gemeinsam auf. Das Verständnis füreinander mag daher rühren, dass beide eine lange klassische Ausbildung genossen haben – Hübner bewegt sich noch heute in diversen Ensembles und als Komponist zwischen traditionellen Formen und Improvisation, hat aber auch keine Berührungsängste mit lateinamerikanischer Musik, Pop und Soul, wie seine Zusammenarbeit mit Smokey Robinson beweist. Mit dem vielseitigen Beirach nahm Hübner u.a. drei Alben auf, die sich improvisierend den Werken unterschiedlichster Komponisten widmen: „Round about Bartók“, „Round about Federico Mompou“ und „Round about Monteverdi“. Ausrechenbar ist aber bei einem Konzert von Beirachs Quartett gleichwohl nichts: Jazz beginne nämlich dort, sagte er einmal, wo der Notentext endet.