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Robert Schumann - Vom Pagen und der Königstochter

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Information zur Veranstaltung

In bewährter Tradition, sich dem breiten Schaffen einer großen Komponisten
Persönlichkeit in zwei unterschiedlichen Konzerten zu nähern, widmet der
Heidelberger Madrigalchor das Konzertpaar des Jahres 2010 dem Jubilar Robert
Schumann und unterstreicht damit die besondere Beziehung des Romantikers zu
Heidelberg. Bereits Ende März eröffnete der Chor die Schumann-Ausstellung in der
Alten Aula mit den „Romanzen und Balladen“ für Chor a-Cappella und Sololiedern
vorwiegend aus der Heidelberger Studienzeit des Komponisten.

Das zweite Konzert am 20. Juni im Heidelberger Schloss stellt dagegen die
Chorsymphonischen Werke und Balladen in den Mittelpunkt, ein Genre der
Romantik, zu dem Schumann in seinen späten Lebensjahren einen beachtlichen
Beitrag geleistet hat. Die selten aufgeführte Ballade „Vom Pagen und der
Königstochter“ nach Geibel, das „Requiem für Mignon“ nach Goethe sowie das
Nachtlied „Quellende, schwellende Nacht“ nach Hebbel bilden den Schwerpunkt des
Programms. Des Weiteren erklingt ein Opernfragment mit dem Titel „Der Korsar“
nach Byron, sowie das Scherzo aus einer unvollendeten Symphonie, beides in der
Erstausgabe (z.T. auch Instrumentation) des mit dem Zwickauer Schumann-Preis
ausgezeichneten Musikwissenschaftlers und Herausgebers Joachim Draheim, von
dem das Konzept beider Schumann-Konzerte des Madrigalchores und das der
Ausstellung stammt. Eine Heidelberger Erstaufführung erfährt auch die in den
neunziger Jahren wiederentdeckte „Tragödie“ nach Heine. Zu den bekannten
Werken des Abends gehören das „Zigeunerleben“ in der Orchesterfassung des
Gewandhauskapellmeisters Carl Reinecke und die Ouvertüre zu Schumanns einziger
Oper „Genoveva“.

Als Solisten sind Silke Schwarz und Sebastian Geyer vom Heidelberger Theater, die
Mezzosopranistin Anne-Theresa Albrecht vom Nationaltheater Mannheim, sowie der
Tenor Marcus Ullmann zu hören. Die Kammerphilharmonie Mannheim begleitet den
Abend und tritt auch bei zwei Orchesterwerken in den Mittelpunkt. Die Leitung hat
Michael Sekulla.