Rolf Miller - "Alles andere ist primär" Tickets - Rheinfelden, Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden

Event-Datum
Freitag, den 15. September 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Kirchplatz 2,
79618 Rheinfelden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Rheinfelden/Baden (Kontakt)

Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Teilnehmer des FSJ und Bundesfreiwilligendienst, Inhaber des Tafelausweises Rheinfelden, für Schwerbehinderte mit amtlichem Ausweis und einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mind. 80 % sowie mit Merkzeichen "B". Die ausweislich vorgeschriebene Begleitperson erhält freien Eintritt.
Voraussetzung für die Ermäßigung ist die Vorlage eines beim Einlass vorzuzeigenden gültigen Ausweises.
Ticketpreise
ab 18,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Rolf Miller
„Wenn der Schuss nach vorne losgeht“ oder „Ich nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin.“- das wären Titelalternativen für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm gewesen. Hier spürt man schon, wo’s langgeht – Millers Alter Ego würde sagen: „So gut, dass es schon wieder blöd ist.“ Millers Antiheld merkt nicht, was er da anrichtet. Er ist nicht allwissend, im Gegenteil. Miller kommt von unten. Oder um es mit Karl Kraus zu sagen „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“ Miller erhielt zuletzt den deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammelsymphonien. Denn keiner versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. Er spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die auch weh tun - bevor wir es merken, lachen wir. Er selbst merkt es scheinbar nicht. Miller triff t von hinten durch die Brust, und ist dabei die Faust aufs Auge. Unfreiwillig - oder auch nicht.

Schneller, höher, weiter? Garantiert nicht. Es wird langsamer, breiter, härter. Nach seinen Erfolgsprogrammen „Kein Grund zur Veranlassung“ und „Tatsachen“ wissen wir eins sicher: Millers namenloser Held wird in „Alles andere ist primär“ noch grandioser scheitern - und das gönnen wir jedem Zuschauer.

Werden er, Achim und Jürgen sterben? Haben Frauen endlich Namen? Kommen sie überhaupt vor? Was haben Tatortmanie, Sudoku und Facebook damit zu tun? Wir werden es erfahren, unser Sportsfreund für alle Lebensfragen garantiert nicht.

Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden, Rheinfelden