Bild: Romeo und Julia - Theater Trier
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Information zur Veranstaltung

Seit Generationen sind die Familien Montague und Capulet bis aufs Blut miteinander verfeindet. Als sich der junge Romeo, einziger Sohn der Montagues, mit seinen Freunden Benvolio und Mercutio in jugendlichem Übermut in ein Fest bei den Capulets einschleicht, kommt es zu einem schicksalhaften Zusammentreffen, welches das Leben aller Beteiligten für immer verändern
wird: Romeo und Julia, die Tochter des Hauses, verlieben sich unsterblich ineinander. Im Überschwang ihrer Gefühle sind beide bereit, den Strudel aus Gewalt und Gegengewalt hinter sich zu lassen. Doch schnell wird aus der Hoffnung, die Welt durch Liebe zu versöhnen, ein Kampf gegen den sich unerbittlich auftürmenden Familienkonflikt, in dem sich die beiden immer tiefer verstricken.

Kein anderes Werk von Shakespeare beschreibt so gut, was es bedeutet, jung und verliebt zu sein — und doch keine Zeit zu haben. Die beiden Teenager verlieben sich auf den ersten Blick, heiraten beinahe sofort und haben nur eine gemeinsame Nacht, bis sie der Zwist ihrer Familien einholt. Romeo und Julia zeigt die Kraft romantischer Ideale und gleichzeitig deren Zerbrechlichkeit im Angesicht zerstörerischer sozialer Kräfte. Zeitlos ist dabei das Auflehnen einer jungen Generation gegen die Gesellschaft und die Last der Vergangenheit.

Der junge britische Regisseur Ryan McBryde stellt sich mit dieser Inszenierung dem Trierer Publikum vor. 2015 war er für seine fulminante Inszenierung von George Orwells 1984 in Stuttgart für den wichtigsten deutschen Theaterpreis, den FAUST, nominiert.