SILENT SONGS into the wild Tickets - Oldenburg, Staatstheater - Kleines Haus

Event-Datum
Freitag, den 15. September 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Theaterwall 28,
26122 Oldenburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Niedersächsische Sparkassenstiftung (Kontakt)

Ermäßigungen erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose jeweils mit Ausweis.

Für Inhaber der NDR Kultur-Karte gibt es eine Ermäßigung von 10% gegen Vorlage des Ausweises.

Schwerbehinderte erhalten den ermäßigten Preis, die Begleitung von Behinderten mit B-Ausweis erhält eine Freikarte.

Sofern keine Freikarten gebucht werden können, bitte die Daten (Adresse, Tel., Konzertwunsch) aufnehmen und an musiktage@gerschauundkroth.de senden. Die Tickets werden direkt über den Veranstalter versandt.

Vielen Dank!
Ticketpreise
von 20,00 EUR bis 30,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Apollon Musagète Quartett
Franz Schubert wählte oft Gedichte rund um das Wandern und Fortgehen als Vorlage für seine Lieder. Wie hören wir diese Werke im 21. Jahrhundert? In dem inszenierten Programm SILENT SONGS gehen Sänger, Tänzer und Musiker auf Entdeckungsreise und erforschen Schuberts Liedgut im Hier und Jetzt.

Viele Liedtexte, die Franz Schubert vertonte, handeln vom Fremdsein, von Einsamkeit und der Sehnsucht nach Geborgenheit. Sind seine Lieder ausschließlich in der Frühromantik zu Hause oder weisen sie über sich hinaus – in andere Zeiten und andere Kulturräume? Wie und warum berührt uns heute ein Lied von Schubert? Was passiert, wenn eine Sängerin, ein Sänger mit dem Lied in die Freiheit entlassen werden, in ihre jeweils individuelle künstlerische Freiheit, die mit ihrer Herkunft, ihren Erfahrungen, ihren Persönlichkeiten zu tun hat? Mit diesen und vielen weiteren Fragen nähern sich die Regisseurin Nicola Hümpel und ihre Kompanie Nico and the Navigators dem reichhaltigen Fundus von Schubert-Liedern an.

Unter dem Titel SILENT SONGS into the wild entsteht so ein Abend, der dem Publikum sehr viel Freiheit gibt, Schuberts Musik zu hören: Ganz anders als bei einem konventionellen Liederabend erlebt man eine szenische Annäherung, in der Gesang, Tanz, Schauspiel und Instrumentalmusik miteinander verschmelzen. Lieder aus den Schubert-Zyklen „Die schöne Müllerin“, „Winterreise“ und „Schwanengesang“ sowie weitere Schubert-Lieder werden so ineinander verwoben, dass die Stücke einen überraschenden neuen Zyklus bilden.

Nico and the Navigators sind ein freies Berliner Theaterensemble, das 1998 von Nicola Hümpel und Oliver Proske am Bauhaus Dessau gegründet wurde. Ihre bildstarken Produktionen werden international an renommierten Häusern und auf Festivals gezeigt, u. a. UIMTF Korea, Opéra Comique Paris, Wiener Festwochen, Deutsche Oper Berlin, Residenztheater München oder Oper Stuttgart. 2016 erhielt die Kompanie den Konrad-Wolf-Preis durch die Akademie der Künste für ihre herausragende künstlerische Leistung. Ihre Arbeit verstehen Nico and the Navigatorsals Recherche, in dem sie sich ihrem gemeinsamen Thema – wie hier Schuberts Liedern – annähern, es ausloten und ihre persönlichen Erfahrungen einbringen.

Eine Produktion von Nico and the Navigators und Bozar Music Brüssel. Koproduziert von den Niedersächsischen Musiktagen sowie dem Konzerthaus Berlin. In Kooperation mit der Elbphilharmonie Hamburg. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes sowie aus Mitteln des Landes Berlin.
Bild: Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg

Information über das Oldenburgische Staatstheater:
 
Die Geschichte des Oldenburgischen Staatstheaters beginnt bereits im 18. Jahrhundert. Als Holzkonstruktion, unweit des heutigen Theaters errichtet, befriedigte das Gebäude das kulturelle Bedürfnis der Bürger. Ab 1842 erhielt das Theater die Anerkennung des Monarchen und bekam den Namen Großherzogliches Hoftheater. Nach einem Brand und mehreren Wiederaufbauten und zusätzlich errichteten Gebäuden schließlich, trägt das Theater seit 1938 den Titel Oldenburgisches Staatstheater.
 
Größe & Kapazitäten des Oldenburgischen Staatstheaters:
 
Großes Haus: Hier finden die großen Opern, Konzerte und Inszenierungen in aufwändigen Bühnenbildern statt. Das Große Haus als Ganzes und der Zuschauerbereich im Besonderen sind beeindruckend gestaltet und erlauben dem Besucher durch das einmalige Ambiente sich völlig in das Geschehen auf der Bühne einbinden zu lassen. In der Spielzeit 2010/2011 wurde das Große Haus grundsaniert und mit einer neuen Bühnentechnik und Akustik ausstaffiert. Auch Stuck und Malereien wurden restauriert. Insgesamt hat das Große Haus eine Kapazität von 540 Sitzplätzen und 43 Stehplätzen.
Kleines Haus: Das Kleine Haus ist durch einen Bautrakt mit dem Großen Haus verbunden. Seit 1998 wird es bespielt. Vor allem das Schauspiel und die Niederdeutsche Sparte mit der August-Hinrichs-Bühne haben hier ihren Platz gefunden. Es hat eine Kapazität von bis zu 350 Sitzplätzen.
Spielraum: Zwischen dem Großen und dem Kleinen Haus befindet sich der Spielraum, Heimat des Jungen Staatstheaters JUST. Da die jungen Besucher dem Theater besonders am Herzen liegen, gibt es viele Inszenierungen des aufregenden Kinder- und Jugentheaters. Der Spielraum bietet eine Kapazität von 80 Sitzplätzen.
Exerzierhalle: Die ehemalige Exerzierhalle am Pferdemarkt ist die jüngste Spielstätte des Oldenburgischen Staatstheaters. Durch die besondere Bühnensituation der zwei Spielstätten in der Halle bietet sie einen Ort für moderne Theaterformen, Performances und natürlich Tanz. Die Tanzcompagnie Oldenburg zeigt hier ihre Arbeit. Es stehen 100 Plätze pro Bühne zur Verfügung.
 
So erreichen Sie das Oldenburgische Staatstheater: Anfahrt & Parken:
 
Großes Haus, Kleines Haus, Spielraum:
Anfahrt mit dem Auto: Von der A 28 die Abfahrt OL-Haarentor (Nr. 12) nehmen, Ofener Straße bis zum Julius-Mosen-Platz folgen, an Ampel rechts abbiegen in Theaterwall.
Anfahrt mit Zug oder Bus: Vom ZOB aus (Hbf. Ausgang Stadtmitte), mit den Buslinien 301, 306, 308, 322, 324 (fahren alle Rich-tung Staatstheater: Haltestellen Julius-Mosen-Platz, Schloss-wall). Direkt mit Nr. 309: Haltestelle Theater.
Exerzierhalle:
Anfahrt mit dem Auto: Von der A 28 die Abfahrt OL-Haarentor (Nr. 12) nehmen, Ofener Straße bis Julius-Mosen-Platz folgen, dann links in Heiligengeistwall einbiegen, dann links in Am Stadtmuseum bis Pferdemarkt. Hier parken. 
 
(Text: Valeska Ober-Jung // Foto: oldenburg-tourist.de)

Staatstheater - Kleines Haus, Oldenburg