STEFAN EDER | Deutschland Tickets - Dresden, Dresdner Piano Salon

Event-Datum
Sonntag, den 03. Februar 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
An der Frauenkirche 12,
01067 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Konzert- und Theateragentur Andreas Grosse (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Zivildienstleistende, Dresden-Pass-Injhaber und Schwerbeschädigte (ab 70%) und deren Begleitperson bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises.
Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass nachzuweisen!
Ticketpreise
von 17,60 EUR bis 22,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Musik zwischen den Welten - Dresden
"Piano Etudes 11 - 20"
Kompositionen von Philip Glass

STEFAN EDER
Grand Piano

"Im September diesen Jahres hatte Stefan Eder mich und meine Frau zu sich eingeladen, er wollte uns unbedingt seine neueste Arbeit vorstellen:
Die Klavieretüden Nr. 11 - 20 des amerikanischen Komponisten Philip Glass.
Meine Kenntnisse über sogenannte zeitgenössische Musik sind durchaus mangelhaft, meine musikalische Prägung war und ist sicherlich eine andere. Aber ich freute mich sehr, denn ich kenne und schätze Stefan Eder seit über 20 Jahren als hart an sich arbeitenden, stringenten, kompromisslosen, aber eben auch feinfühligen, sensiblen Pianisten mit einer so offenen, freundlichen Ausstrahlung, dass bei ihm auch komplexe und schwierig aufzunehmende Musik eine wunderbar leichte, spielerische, fast schwärmerische Aura bekommt.
Diese Etuden hatte ich vorher noch nie gehört, ich wußte also nicht, was mich erwartet. Doch Stefan Eder nicht nur zuzuhören, sondern beim Spielen auch zuzuschauen, ist immer ein ganz besonderer Genuß.
Wir machten es uns also in zwei Sesseln bequem und Stefan begann zu spielen.
Nach dem ersten Stück dachte ich: Was für schöne Musik! Was für eine fantasievolle, völlig unverbraucht klingende Komposition! Das hatte ich nicht erwartet.
Nach dem zweiten Stück, das ganz anders klang als das erste, war meine Freude und Begeisterung noch gestiegen. Nach dem dritten Stück, das wiederum anders war als die Vorgänger, dachte ich: Das war jetzt das beste. Das ist nicht mehr zu steigern. Doch es folgten noch sieben weitere Etuden.
Als Zugabe spielte Stefan Eder das famose, schmerzhaft schöne »Mad Rush«, das Philip Glass 1979 für einen Empfang des Dalai Lama komponiert hatte.
An diesem Abend wurde mir klar, dass ich dieses Konzert unbedingt noch einmal, und zwar möglichst gemeinsam mit vielen anderen Menschen, erleben möchte. Deshalb diese herzliche Einladung an SIE. Sie sollten es nicht verpassen. Sie sollten mögliche Bedenken beiseite schieben. Sie sollten dabei sein."
Andreas Grosse, Veranstalter von "Musik zwischen den Welten"

Philip Glass wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf: Sein Vater war Schallplattenhändler.
Als Sechsjähriger lernte er Violine, dann folgte die Flöte. Mit Acht wurde er Schüler am »Peabody Conservatory«, als Zehnjähriger spielte er bereits in lokalen Orchestern.
Von 1952 bis 1956 studierte er Mathematik und Philosophie an der »University of Chicago«. In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit der Zwölftontechnik.

Von 1959 bis 1962 studierte er Klavier an der »Juilliard School of Music New York«, Mitschüler war Steve Reich. 1964 ging er nach Europa, wo er in Paris bei Nadia Boulanger studierte, die ihn damals entscheidend prägte. In Paris begegnete Glass 1965 dem indischen Sitarvirtuosen Ravi Shankar und kam so zum ersten Mal in engen Kontakt mit indischer Musik und Denktradition, auch mit asiatischem Rhythmus- und Zeitverständnis. Tief beeindruckt bereiste er Indien und Länder Asiens, des Vorderen Orients und Afrikas. Er wurde Buddhist. 1972 traf er Tendzin Gyatsho, den vierzehnten Dalai Lama; seit diesem Treffen gilt Glass als wichtiger Unterstützer des tibetischen Freiheitsstrebens.

Nach seiner Rückkehr in die USA gründete Glass 1970 das »Philip Glass Ensemble«, damit seine Kompositionen gespielt werden, da kein Orchester ihn anfragte. Er wurde sein eigener Veranstalter, buchte Konzerthallen und auch Orte, an denen sonst keine zeitgenössische Musik gespielt wurde.
Das bedeutendste Werk dieser Jahre ist die vier Stunden lange Komposition »Music in Twelve Parts«, die Glass 1971 begann und bis 1974 immer wieder veränderte.
Um sein Lebens zu finanzieren gründete Glass zusammen mit seinem Kollegen Steve Reich ein Umzugsunternehmen, bei dem er selbst arbeitete.
1976 wurde Glass’ bis dato erfolgreichste Oper »Einstein on the Beach«, Resultat seiner ersten Zusammenarbeit mit Robert Wilson, in Avignon uraufgeführt. Der triumphale Erfolg machte Philip Glass weltweit bekannt. Dennoch lebte der Komponist in dieser Zeit alles andere als finanziell gesichert, so arbeitete er nebenbei als Taxifahrer, Klempner, Möbelpacker und Kellner.
Ein Grund für diese Nöte war auch, dass Glass für die beiden New Yorker Aufführungen von »Einstein on the Beach« die »Metropolitan Opera« gemietet hatte. Und obwohl beide Vorstellungen ausverkauft waren, trugen sie ihm 90.000 Dollar Schulden ein.

Vor allem durch seine Musik zum Film »Koyaanisqatsi« von 1982 wurde Philip Glass auch außerhalb der engen Grenzen zeitgenössischer Musik bekannt, er galt fortan als Komponist der New-Age-Bewegung. Weitere Filmmusiken folgten, u.a. eine neue Partitur für den Horrorfilm-Klassiker »Dracula«, für den Martin-Scorsese-Film »Kundun« (erste Oscar-Nominierung),
die Satire »Die Truman Show« und für »The Hours« (zweite Oscar-Nominierung).

Glass gilt als einer der produktivsten Komponisten der Gegenwart: In den letzten 25 Jahren hat er mehr als zwanzig Opern komponiert, zehn Sinfonien, zwei Klavierkonzerte und Konzerte für Violine und Saxophonquartett. Dazu kommen Filmmusiken, Streichquartette und Musik für Klavier solo.
Seine Solo-Etüden 11 - 20 erschienen 2014.
Bild: Coselpalais Dresden

Das 1765 errichtete Coselpalais zählt zu den bekanntesten Barockbauten der Elbestadt. Im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es in aufwendiger Rekonstruktion original getreu wieder aufgebaut.
 
Das Grand Café und Restaurant Coselpalais empfängt Sie im beeindruckenden Vestibül nach dem Sie über den barocken Ehrenhof mit der großen Außenterrasse flaniert sind. In den berühmten Kavaliersflügeln des Coselpalais aus dem Jahr 1765 logieren die vier Salons. Das meisterhafte Porzellanzimmer vermittelt Ihnen einen Einblick in die Kunst des „Weißen Goldes“ - dem Meissener Porzellan. Die Engel mit Rosenblüten, welche auf der barocken Deckenmalerei zu bewundern sind, beschützten im Rosenzimmer scheinbar jeden Gast. Das Spiegelzimmer lässt erahnen, mit welchem Geschick die Architekten von August dem Starken meisterhaft Illusionen von Pracht und Prunk mit dem Einsatz von Spiegeln geschaffen haben.
 
Kostbare Porzellanfiguren von einheimischen und exotischen Vögeln, gefertigt in der Sächsischen Porzellan-Manufaktur Dresden, verleihen dem Vogelzimmer sein einzigartiges Ambiente.Ob Geburtstagsfeier, Jubiläum, Hochzeit oder auch Firmenveranstaltung - wir betreuen Sie mit viel Erfahrung, Individualität und Kompetenz von Anfang bis Ende. Das barocke Ambiente direkt am historischen Neumarkt mit Blick auf die Dresdner Frauenkirche lässt das Grand Café & Restaurant Coselpalais zu einem der besonderen Veranstaltungsorte werden. (Foto: dresden.citysam.de // Text: coselpalais-dresden.de)