STUCKY SINGS THE BLUES Tickets - Dresden, Societaetstheater, Gutmann-Saal

Event-Datum
Mittwoch, den 22. April 2020
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
An der Dreikönigskirche 1a,
01097 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Societaetstheater gGmbH (Kontakt)

Ermäßigungen werden gegen Vorlage eines gültigen Berechtigungsausweises für Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Arbeitslose (ALG I und II), Schwerbeschädigte (ab 80%) sowie Inhaber des Dresdenpasses gewährt. Weitere Ermäßigungen für ALG II-Empfänger und Inhaber des Dresdenpasses an der Abendkasse des Theaters.
Ticketpreise
ab 19,80 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Erika Stucky
Sie wolle immer wieder raus aus ihrer Komfortzone, sagt die Sängerin und Performerin Erika Stucky. Und – wagt nun den Sprung von ihrer schweizerischen Jodel-Vergangenheit hin zu ihren amerikanischen Blues-Wurzeln. Zurück zum einfachen Song, zur ursprünglichen Emotion ohne Zuckerguss: STUCKY SINGS THE BLUES!
Geboren in den Sechziger Jahren in San Francisco erlebte sie die Hippie-Zeit, den Summer of Love, die Happenings und die Konzerte im Golden Gate Park. In den Siebzigern kehrte sie mit der Familie in die Heimat ihrer Eltern zurück: ins Oberwallis, wo die Erwachsenen nicht mit bunten Jupes und farbigen indischen Kettchen rumliefen, sondern mit Schaufeln und Rechen, Wollsocken und Kappen. Die Anspielung auf Billie Holidays Meilenstein „Lady Sings the Blues“ kommt nicht von ungefähr. Wie bei Billie Holiday schreibt Erika Stucky mit ihrem neuen Projekt ihre Biographie fort. „Die Musik, mit der man aufwächst, die hat man in sich, das ist der Fundus, aus dem man schöpft. Was man als Kind musikalisch ‘gegessen’ hat, dünstet man als Erwachsener aus“, sagt Erika Stucky. Über ihre Biographie versucht sie nun, eine Brücke von Blues zum Jodel zu bauen, um ihren eigenen Swiss Blues zu finden. Zu erwarten ist, dass sie Puristen vor den Kopf stossen wird, wie schon, als sie den Jodel aus den traditionellen Fesseln befreite und mit komplexen Rhythmen und mit schrägen Geschichten verband. Neben ihren eigenen neuen Songs holt sie sich Hilfe bei Bob Dylan, den Stones, Charlie Mingus, Howling Wolf und Henry Purcell.
Mit auf Tour sind hochkarätige Gitarristen: Terry Edwards und Paul Cuddeford. Terry Edwards begleitete Erika Stucky schon in frühen Projekten. Er spielt als Multiinstrumentalist auch Saxophon, Trompete, Bass und Melodica, bringt also all die Farben mit, die Erika Stuckys Musik ausmachen. Seine musikalischen Erfahrungen holte er sich u.a. bei Madness, Tindersticks, PJ Harvey, Nick Cave, The Jesus and the Mary Chain, Tom Waits und anderen mehr.
Paul Cuddeford’s musikalische Vita wiederum liest sich wie das Who is Who der britischen Musikszene: Bob Geldof, Sir Tom Jones, Ian Hunter (Mott The Hoople), Steve Harley & Cockney Rebel, The Pogues, Holy Holy (featuring Tony Visconti, Woody Woodmansey and Glenn Gregory), Marti Pellow, Robin Gibb, Pete Wylie (The Mighty Wah), Steve Norman (Spandau Ballet), Daphne Guinness, Mark Nevin (Fairground Attraction), Reeves Gabrels (David Bowie, the Cure) and Lisa Ronson.

Musik: Erika Stucky (voc, acc), Terry Edwards (git), Paul Cuddeford (git)
Bild: Societaetstheater Dresden

Im barocken Gebäude hat ein modernes Theater Einzug gehalten, das Aufführungen des Sprech-, Tanz-, Musik- und Figurentheaters Raum gibt. Freischaffende Künstler aus der Region und Gäste aus dem In- und Ausland stehen inzwischen auf der historischen Bühne. Heute wendet sich das Societaetstheater vor allem Themen und Stoffen der Gegenwart zu. Dazu schaffen Festivals, Werkstattveranstaltungen und Diskussionsforen Experimentier- und Begegnungsräume für künstlerischen wie intellektuellen Austausch. Zwei Bühnen und der Spielraum im Foyer stehen den Künstlern für ihre Projekte zur Verfügung. Im Sommer lockt ein zusätzlicher Spielraum in den barocken Garten. (Quelle: societaetstheater.de // Foto: Max Messer)