Salon kontrovers: Briefe - schreiben und lesen - „Denken Sie sich, daß ich Ihren Brief ganz unter Tränen las.“ Aus dem Briefwechsel Ricarda Huchs u. Josef Viktor Widmanns Tickets - Frankfurt am Main, Holzhausenschlösschen

Event-Datum
Donnerstag, den 22. März 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Justinianstraße 5,
60322 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Frankfurter Bürgerstiftung (Kontakt)

20% Ermäßigung für Schüler/Studenten (bis einschl. 36. J.) sowie Schwerbehinderte (keine Rollstuhlfahrer); ebenfalls 20% Ermäßigung für Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen, die nur in Reihe 7 (Platz 3-6) sitzen können (Buchung spätestens 1 Tag vor Veranstaltung nur über Tickethotline 0180 6050400, Plätze müssen spät. 30 Min. vor Beginn eingenommen werden). Hier ist JEWEILS für den Rollstuhlfahrer und die Begleitperson eine Karte zu buchen (insgesamt also 2 Karten).

Ermäßigung gilt nicht für Wahlabo: 50% Ermäßigung bei Wahl von 5 Veranstaltungen, 40% bei 4, 30% bei 3. Nicht für mehrere...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 8,00 EUR bis 12,00 EUR und Ermäßigungen
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Salon kontrovers: Briefe - schreiben und lesen - „Denken Sie sich, daß ich Ihren Brief ganz unter Tränen las.“ Aus dem Briefwechsel Ricarda Huchs u. Josef Viktor Widmanns

Bild: Salon kontrovers: Briefe - schreiben und lesen - „Denken Sie sich, daß ich Ihren Brief ganz unter Tränen las.“ Aus dem Briefwechsel Ricarda Huchs u. Josef Viktor Widmanns
Ricarda Huch, 1864 in Braunschweig geboren und 1947 in Schönberg/Ts. gestorben, wurde auf dem Frankfurter Hauptfriedhof, wo sie ein Ehrengrab erhielt, im November 1947 beigesetzt. 1931 hatte sie den Goethepreis der Stadt Frankfurt erhalten.
Die Schriftstellerin und Historikerin hatte ein sehr bewegtes Leben. In dem Briefwechsel mit dem Schweizer Schriftsteller, Redakteur und Literatur-Förderer Josef Viktor Widmann (1842-1911) erfährt man viel über die Anfänge der Schriftstellerin Ricarda Huch, die 1886 nach Zürich zog, um dort zu studieren (was in Deutschland für Frauen zu dieser Zeit nicht möglich war). Nach ihrer Promotion arbeitete sie in der Zürcher Stadtbibliothek, dann an der „Höheren Töchterschule“. Widmann war fasziniert von ihren schriftstellerischen Arbeiten, er rezensierte sie und kümmerte sich um die junge Frau, die so oft und immer wieder in heftige Liebesaffären verstrickt war. Widmann wurde, wie Huch schrieb, für sie zum „Beichtvater“.
Die Briefe werden gelesen von den Schauspielern Paula Hans und Till Weinheimer.
Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung
Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung
Bild: Holzhausenschlösschen Frankfurt

Informationen über die Frankfurter Bürgerstiftung:
 
Umgeben vom Holzhausenpark und seinem Weiher liegt das Holzhausenschlösschen mitten im Herzen des Frankfurter Nordends. Seit 1989 ist es Sitz der Frankfurter Bürgerstiftung, die das Kulturleben der Stadt zusammen mit ihren Veranstaltungspartnern, der Cronstett- und Hynspergischen Evangelischen Stiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, seitdem maßgeblich mitgestaltet.
 
Der neugestaltete und akustisch ausgefeilte Grunelius-Saal bietet Raum für außergewöhnlichen Hörgenuss. So findet ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit internationalen Ensembles und Solisten eine Bühne auf der kleinen Kulturinsel. Von Kammerkonzerten und Liederabenden mit alter und zeitgenössischer Musik über Jazz- und Pop-Formationen bis hin zu Theateraufführungen und aufschlussreichen Vorträgen sowie regelmäßigen Kinderveranstaltungen reicht das vielfältige Programm der Frankfurter Bürgerstiftung, die es dem Engagement der Frankfurter Bürger verdankt, einen bedeutenden Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt leisten zu können.

Holzhausenschlösschen, Frankfurt am Main