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Bild: Salzburger HofmusikBild: Salzburger Hofmusik
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Information zur Veranstaltung

Einflüsse auf Mozart könnte man das Programm der Salzburger Hofmusik nennen. Es beginnt mit einer amüsanten Beschreibung verschiedener Tiere des Salzburger Violinvirtuosen Heinrich Ignaz Franz Biber, dessen Musik Mozart sicher kannte. Dass « La Follia » ursprünglich improvisiert wurde, nehmen Florian Moser und Wolfgang Brunner ernst und führen Corellis Version mit folkloristischen und jazzigen Variationen ins 21. Jahrhundert. Georg Friedrichs Händels Kompositionen waren für Mozart so wichtig, dass er ihn mehrfach arrangierte. « Sposa son s´disprezzata »übernahm Vivaldi von seinem Kollegen Giacomelli 1735 in sein Opernpasticcio „Bajazet“ RV 703.

Die großzügige Instrumentalbesetzung des Konzertes mit drei verschiedenen Akkordinstrumenten nützen Leonore von Stauss und Wolfgang Brunner nicht nur in der Continuobesetzung wie in Händels „Lascia ch io pianga“, sondern auch in der Gegenüberstellung von Cembalo und Hammerklavier in Carl Philipp Emanuels Duetten für 2 Tasteninstrumente. In Caldaras dramatischer Kantate „Io crudele? Io tiranna?” zeigt Marianna Herzig, mit welchen barocken Gesten eine Sängerin im 18. Jahrhundert üblicherweise ihren Vortrag unterstrich. Den krönenden Abschluss des Konzertes bildet Mozart selbst mit seiner kürzesten Violinsonate und einer frühen Arie mit obligater Violine.