Bild: Sasha Waltz
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Information zur Veranstaltung

Allee der Kosmonauten 

Mit der Uraufführung von "Allee der Kosmonauten" von Sasha Waltz wurden 1996 die Sophiensæle eröffnet. Nach den Aufführungen im Januar 2017 ist die Erfolgsproduktion nun zum zweiten Mal im RADIALSYSTEM V zu sehen. Das Stück ist eine Familiengeschichte: Sasha Waltz hat ein bizarres Bild des Zusammenlebens dreier Generationen in einer Plattenbausiedlung entworfen - mitfühlend und ironisch, liebevoll und grausam zugleich. Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit Schauburg München, Grand Theatre Groningen, Toll-haus Karlsruhe, Theater im Pumpenhaus Münster, Festival Internacional de Dança, Brasilien, und dem Siemens Kul-turprogramm Berlin / München. Die Musikrechte liegen beim Galler Musikverlag Berlin. Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln der Kulturverwaltung des Landes Berlin und dem Hauptstadtkulturfonds. 


Kreatur

Sasha Waltz hat in ihrer choreographischen Arbeit stets den Dialog zu anderen Künsten gesucht. In den vergangenen zehn Jahren stand dabei mit der Entwicklung der choreographischen Oper besonders die Musik im Fokus. In ihrer neuen Choreographie arbeitet sie zum ersten Mal mit der Künstlerin und Modedesignerin Iris van Herpen und dem Lichtdesigner Urs Schönebaum zusammen - die beide ebenfalls interdisziplinär arbeiten und den Austausch mit anderen künstlerisch-wissenschaftlichen Feldern suchen. Iris van Herpen verbindet in ihrer visionären, skulptural anmutenden Modekunst traditionelles Handwerk und digi-tale Technologie, Urs Schönebaum entwickelte das Lichtkonzept für Theater, Opern, Ausstellungen, Performances und Installationen weltweit - auch für Künstler wie Anselm Kiefer, Robert Wilson oder Michael Haneke.

Für "Kreatur" arbeitet Sasha Waltz zudem erstmals mit dem Soundwalk Collective zusammen: Das internationale, zwischen Berlin und New York pendelnde Musiker-Trio lässt in seine genreübergreifenden Klangkompositionen u.a. Methoden der Anthropologie, Ethnographie und Psychogeographie einfließen. Erstmals seit "Gezeiten" 2005 an der Schaubühne am Lehniner Platz bringen Sasha Waltz & Guests mit "Kreatur" eine Uraufführung in Berlin zur Premiere."Kreatur" kommt aus dem dunklen, leeren Raum: Befreit von Narration und musikalischer Dramaturgie geht Sasha Waltz, ähnlich wie in der Recherche zu "Körper" vor mehr als 15 Jahren, mit 14 Tänzern in einen freien Kreationsprozess. Welche Kräfte wirken in einer Gruppe? Wie gestaltet sich Gemeinschaft? Wie trägt die Gruppe den Einzelnen, wann lässt sie ihn fallen? Was macht Isolation mit dem Menschen? Die Choreographie untersucht Phänomene des Seins: Macht und Ohnmacht, Dominanz und Schwäche, Freiheit und Kontrolle.


Women - im Rahmen des 29. Internationales Festival Berlin 

Zwanzig Tänzerinnen exerzieren gemeinsam mit Sasha Waltz Rituale von Weiblichkeit und erforschen deren Körperbilder. Was entsteht, wenn sich Frauen verbinden und verbünden? Und wie können mit dem Wissen der Vergangenheit neue feministische Bewegungen entstehen, die einen Geschlechterkampf hinter sich lassen? Unter anderem inspiriert von Judy Chicagos ikonischer Arbeit “The Dinner Party” (1979, Brooklyn Museum, New York) arbeitet die Berliner Choreografin erstmals mit einem reinen Frauenensemble. In Karl Friedrich Schinkels St. Elisabeth-Kirche verbindet sich die Live-Performance mit einer Architektur-Ikone der Stadt und die Tänzerinnen mit dem Publikum, das sich frei im Raum bewegt.