Sazerac Swingers - Zwischen Torte & Tatort Tickets - Gifhorn, KultBahnhof

Event-Datum
Sonntag, den 21. Oktober 2018
Beginn: 00:00 Uhr
Event-Ort
Am Bahnhof Süd 9,
38518 Gifhorn
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Badachschan&Schlag GbR (Kontakt)

Ticketpreise
ab 17,50 EUR
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Bild: Sazerac Swingers
Sazerac Swingers
- Wer in New Orleans etwas auf sich hält, der trinkt einen Sazerac, den klassischen Cocktail auf der Basis von Roggenwhiskey oder Cognac, mit etwas Zucker und Peychaud’s Bitter verrührt und – ganz wichtig – in ein mit Absinth benetztes Glas gegeben – damit das Aroma unverwechselbar bleibt.

Die Sazerac Swingers aus Gütersloh haben sich ganz dem Jazz aus New Orleans als Wohlfühlmusik verschrieben.
Eine Mischung, die es in sich hat: stark und spritzig, aber nicht gallig, weich und süffig, aber nicht zu lieblich. So wie die Musik der Sazerac Swingers. Seit drei Jahren gibt es die Gütersloher Band um Frontmann Max Oestersötebier. Der Sänger und Gitarrist, von Beruf Schilder- und Lichtreklamehersteller, aus Berufung Gitarrist, Sänger, Bandleader, Komponist und Arrangeur, ist mit seinen fünf Mitstreitern – Roger Clarke-Johanson (Bass), Uli Twelker (Schlagzeug), Christian Altehülshorst (Trompete), Tobias Link (Posaune) und Philipp Sauer (Saxofon) – auf Erfolgskurs.
82 Konzerte allein im vergangenen Jahr sowie eine druckfrische CD sprechen für sich. Und der Terminkalender für 2018 ist auch schon voll. Kein Wunder, ist doch der New-Orleans-Jazz der „Sazerac Swingers“ handgemachte Gute-Laune- und tanzbare Wohlfühlmusik vom Feinsten. Da treffen Swing, Jump, Hot Jazz und etwas Rock auf erdigen Rhythm ’n’ Blues, fein aromatisiert mit einem Hauch Calypso – für diese ganz besondere Leichtigkeit.
Max Oestersötebier, der dank der Jazzleidenschaft seiner Eltern als Kind „quasi bei den Konzerten im Harsewinkeler Farmhouse Jazzclub groß geworden“ ist, ist für die Mischung verantwortlich. Er hat Englisch am Mississippi studiert. Und sicher wäre er in New Orleans hängen geblieben, wenn Jahrhundert-Hurrikan Katrina ihn 2005 nicht vertrieben hätte. Was blieb, war seine Leidenschaft für die dort erlebte Musik. Für einen Jazz, der nichts mit der akademisch-verkopften Art zu tun hat, wie sie in New York von ausgeprägten Individualisten gespielt wird: „In New Orleans ist die Gemeinschaft unter den Musikern und auch die mit dem Publikum wichtig. Das ist Musik, die archetypische Gefühle anspricht, die vermeintlich einfache Melodien bietet und selbst bei komplexen Rhythmen immer unangestrengt wirkt.“
Bild: KultBahnhof

Stellen Sie sich vor, eine Privatperson wird Bahnhofsvorsteher. Hier ist es passiert. Denn ein Sänger aus X-Faktor mit einer Musikschule (Volker Schlag) hat zusammen mit einem Partner einen Bahnhof von der Deutschen Bahn gekauft. Statt Fahrkarten bekommt man hier jetzt Kultur: Tanz, Musik, Theater, Lesungen, Essen, Trinken und Schule (Musikschule) finden hier jetzt statt. Damit verbunden ist, dass man hierher mit der Bahn anreisen kann. Das lohnt sich auch für Gäste, die von weit her kommen.

KultBahnhof, Gifhorn