Bild: Schafe & Wölfe
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Information zur Veranstaltung

Ein bisschen Hipsterpunk, ein bisschen Indie-Pop und vielleicht sogar ein ganz kleines bisschen Kommerz – das sind Schafe & Wölfe.

In den vergangenen Monaten war es auffällig ruhig geworden um die aus dem Schoße einer westfälischen Kleinstadt entsprungene Combo, die sich noch nie so richtig mit einem Stempel versehen ließ. Aber jetzt melden Schafe & Wölfe sich zurück - in neuer Besetzung und mit einer neuen Vision. Chris Hyla (Gesang, Gitarre, Produktion), Jonas Jordan (Gitarre, Synthesizer) und Valéry Heer (Schlagzeug) arbeiten momentan mit Produzent Norman Kolodziej an ihrem Debütalbum Lebenswerk X das am 20.01.2017 via VelocitySounds Rec. erscheint.

Seit beinahe 4 Jahren gibt es die Band, die die Sorgen und Nöte aller orientierungslosen Mittzwanziger in umgangssprachliche Oden auf kraftvollen Elektrobeats verpackt. Ihr neues Material zeugt von ihrer musikalischen Weiterentwicklung. Waren ihre ersten Songs noch eher tanzbar und verspielt, klingen die neuen ernsthafter und getriebener. Was bleibt ist das Gefühl von sepiafarbener Nostalgie zwischen Kippenstummeln, Billigschnaps und einem 2,50€ Döner, mit dem man sich um 4 Uhr morgens in der Straßenbahn das T-Shirt bekleckert.

Es geht aber auch um die Frage, ob das für immer so weitergehen kann und was es eigentlich ist, nach dem all diese unzufriedenen, sogenannten Millenials so verzweifelt auf dem Boden ihrer Ginflasche suchen. 2012 in Lemgo gegründet bestanden Schafe & Wölfe zunächst nur aus dem Rapper Max Scharff und dem Gitarristen und Produzenten Chris Hyla. Noch nicht mal 2 Jahre mussten die beiden Charakterköpfe an ihrer ersten EP „Große Augen für schlechte Aussichten“ feilen, die 2014 auf Community Records veröffentlicht wurde und mit ordentlich tanzbaren und dennoch gehaltvollen Songs aufwartete.

Die Gegensätze, die Schafe & Wölfe mit ihren Hymnen auf die Liebe, die Sonne und das Bier zusammenbringen und mit ihrem fabelhaft angehauchten Namen symbolisieren wollten, gibt es noch immer. In der neuen Besetzung und mit bisher ungesehenen kreativen Impulsen konzentrieren sich diese jedoch nicht mehr nur auf eindringlichen Sprechgesang in Verbindung mit greifbaren Synthie-Melodien. Vielmehr treffen nun erwachsene Synthesizer- und Gitarrenklänge auf Beats, die ein wenig an New Order oder Depeche Mode erinnern. Hinzu kommen Texte, von denen sich insbesondere alle instagramnutzenden Mittzwanziger so gut verstanden fühlen sollten, dass selbst der Gedanke an eine biergetränkte Nacht, die man bei Sonnenaufgang mit Knutschen und Kippen auf den Dächern der Großstadt beendet, fast ein bisschen wehtut.