Schalmei – Chalémie : Katharina Bäuml & Martina Fiedler Tickets - Dorsten, Maschinenhalle auf Zeche Fürst Leopold

Event-Datum
Donnerstag, den 19. Juli 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Halternerstr. 105,
46284 Dorsten
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: GWK e.V. (Kontakt)

Ermäßigung gibt es für: GWK-Mitglieder, Auszubildende, Studierende, Arbeitsuchende, Sozialhilfeempfänger, Sozialdienstleistende, Schwerbehinderte (Ausweis).
Rollstuhlfahrer melden sich bitte direkt bei der GWK an (0251-5913041).
Ticketpreise
ab 15,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Summerwinds Münsterland
Schalmei, Chalémie, Shawm, Ciaramella? Auch wer nur gelegentlich ins Konzert geht, kennt die barocken Vorfahren der modernen Orchesterinstrumente; deren Vorgänger in Mittelalter und Renaissance aber sind wohl den wenigsten vertraut. Wer etwa hat heute den Klang einer Schalmei, der Großmutter der Oboe, im Ohr oder den des Pommers, einer tiefen Schalmei? Zwar ist die Schalmei in der Volksmusik des westlichen Mittelmeerraums, der Bretagne oder des Orients bis heute prominent, doch im europäischen Konzertsaal wurde sie ab dem 17. Jh. von der Oboe verdrängt. Dies faszinierende Instrument zu rehabilitieren, ist die führende Schalmei-Spezialistin Katharina Bäuml angetreten. Mit ihrer Duo-Partnerin Martina Fiedler an der Truhenorgel nimmt sie mit auf eine musikalische Entdeckungstour. Diverse Schalmeien, Ohrwürmer und „Popsongs“: eine Stunde Klangschönheit, hochkompetent, locker und sympathisch moderiert. Erkenntnis-Lust garantiert.

Programm:
Stücke aus dem Europa des 14. bis 16. Jahrhunderts und Improvisationen, u. a. von
Guillaume de Machaut (1300–1377) | Francesco Landini (1325-1397) | aus dem Llibre Vermell de Montserrat (ca. 1400) und dem Cancionero de Palacio (ca. 1480) | Juan de Urreda (1430–1482) | Josquin Desprez (1450–1521) | Henry VIII (1491–1547) | Luis de Milan (1500–1561) | Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621) | Diego Ortiz (1510–1570) |Antonio de Cabezon (1510-1566) | Thoinot Arbeau (1519–1595) | Ali Gorji (*1978)

Ort:
Bergwerk Fürst Leopold
2001 stillgelegt, hat das Bergwerk Fürst Leopold, dessen Name auf Nikolaus L.J.M. Fürst zu Salm-Salm aus Anholt zurückgeht, Rekordjahre und Absatzkrisen, Kriegszerstörung, Wiederaufbau und Fusionen durchgemacht. 1913 wurde die erste Steinkohle gefördert, 1997 mit 2,4 Millionen Tonnen die höchste Jahresförderung erzielt. Nach Schließung der Zeche 2008 blieben die zwei Schächte auf Fürst Leopold für die Entwässerung und die Belüftung der Schächte offen.

In Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dorsten, dem Verein für Bergbau-, Industrie und Sozialgeschichte Dorsten e.V. und Virtuell Visuell e.V. | www.vhsundkultur-dorsten.de, www.bergbau-dorsten.de, www.virtuellvisuell.de

Fotonachweis (c)Andreas Greiner-Napp

Maschinenhalle auf Zeche Fürst Leopold, Dorsten