Bild: Sebastian Matthias
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Information zur Veranstaltung

„people looking at people looking at people“



Im Alltag versammeln wir uns täglich an verschiedenen öffentlichen Orten und werden dort automatisch Teil eines komplexen sozialen Gefüges. In einer Bibliothek gelten dabei andere Regeln, wie wir kommunizieren und uns im Raum bewegen, als etwa in einer Bar oder in einer Kirche. Drei Jahre lang haben der Choreograf Sebastian Matthias und sein Team in der Performanceserie „groove space“ die komplexen Organisationsdynamiken von öffentlichen Orten untersucht.

Zum 
Abschluss und Höhepunkt des Langzeitprojekts übersetzen sie diese Forschung von der Bühne wieder zurück in die Stadt.
„people looking at people looking at people“ besteht aus einer Vielzahl ortspezifischer Miniatur-Performances, die aus lokal recherchierten Gesten und Interaktionsmustern in halböffentlichen Innenräumen erarbeitet wurden. Die Zuschauer*innen machen sich mit einem Stadtplan auf den Weg von Station zu Station und flechten sich an fünf verschiedenen Orten in die sozialen Kontexte und Milieus der Stadt ein. Gemeinsam mit den Tänzer*innen erkunden sie die spezifischen sozialen Situationen und deren choreografisches Potenzial.

Sebastian Matthias war von 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw und zeigte hier bereits drei Stücke seiner „groove space-Serie“ sowie „Danserye“ und zuletzt „Intergalactic Underwater Palace“ für ein junges Publikum. Am Graduiertenkolleg »Versammlung und Teilhabe« promovierte er über partizipative Prozesse im Tanz.

Bitte beachten: Treffpunkt und Abendkasse am tanzhaus-Stand vor dem HBF Düsseldorf / Ausgang Bertha-von-Suttner-Platz

Dauer: 150 Min.