Selfies einer Utopie - Landestheater Coburg
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Information zur Veranstaltung

Wollte man die Theaterserie „Selfies einer Utopie" mit drei Adjektiven beschreiben, dann käme man vielleicht auf schnell, tagesaktuell und ressourcenschonend. Oder spontan, originell und sehr witzig. Am Staatsschauspiel Dresden, wo „Selfies einer Utopie" 2016 entstand, gewann die Serie schnell Kultstatus. Gerade aus Einschränkungen wie zum Beispiel knappen zeitlichen Ressourcen entwickelten Autor und Regisseur Nicola Bremer und Bühnenbildner Jakob Ripp die Besonderheiten ihres Formats. Die Serie lebt von der Improvisationskunst der Schauspieler, die spontan auf die Texte von Nicola Bremer reagieren. Geprobt wird nicht.

Verteilt auf die ganze Spielzeit sind fünf Folgen in der Reithalle geplant, die jede für sich steht. Keine Folge baut auf der anderen auf, ein Einstieg ins Serienformat ist jederzeit möglich. Nicola Bremer schreibt jedes Mal neue Texte, die von drei Ensemblemitgliedern in einer offenen Improvisation auf die Bühne gebracht werden. Gespielt wird im gerade aufgebauten Bühnenbild und so verwandelt sich die Reithalle in einen anarchischen Versuchsraum, in dem man sich ohne Konsequenzen der grenzenlosen Fiktion einer idealen Welt der Zukunft hingeben kann.

„Selfies einer Utopie" im Vorfeld zu beschreiben ist eigentlich unmöglich, denn das Format lebt von Spontaneität, vom schnellen, improvisatorischen Zugriff auf die Texte, die Nicola Bremer jeweils aktuell für die Abende schreibt. Also vergessen Sie Netflix und kommen Sie zu „Selfies einer Utopie" in die Reithalle!