She She Pop (DE) - 50 Grades of Shame Tickets - Dresden, HELLERAU

Event-Datum
Samstag, den 26. Januar 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Karl-Liebknecht-Straße 56,
01109 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste (Kontakt)

Geben Sie die Nr. der HELLERAU-Card in das Feld "Aktionscode" ein.
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Ermäßigungen
Ermäßigte Preise gelten fuer Kinder, Schueler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwillige im Sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst bzw. freiwilligen Wehrdienst, Arbeitslose und Empfänger*innen von Leistungen nach SGBII und XII, Inhaber/-innen des Dresden-Passes,
Ehrenamtspass-Inhaber, Menschen, die zum anspruchsberechtigten Personenkreis gemäߧ1 Asylbewerberleistungsgesetz gehören, sowie...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 17,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: She She Pop
Fr 25./Sa 26.01. 20 Uhr, Großer Saal
Eintritt: 17 I 8€


50 Grades of Shame
She She Pop (DE)

Inspiriert von Wedekinds „Frühlings Erwachen“ und E. L. James Erotikroman „50 Shades of Grey“ zeigen She She Pop einen Bilderreigen, in dem die Bühne zur Lehranstalt, und She She Pop und ihre Gäste zum Lehrkörper werden. Verschiedene Akteur*innen – Alte, Junge, Kinder, Frauen und Männer – inszenieren sich und die fragmentierten Bilder ihrer Körper mittels Live-Kameras auf zwei großen Schautafeln. In wechselnden monströsen oder schlichten Aufmachungen und Posen zeigen sich unterschiedliche Generationen und Geschlechter, reale Körper und phantastische Ausgeburten, offenbaren sich strategische Authentizität und naive Imagination. Erfahrene Alte stehen neben unschuldigen Jungen.

Was bedeutet Sex? Was macht eine Frau? Was ist ein Mann? Was weiß das Kind? Der intergenerationelle Lehrkörper von 50 Grades of Shame stellt sich dieser Herausforderung. Als Anschauungsmaterial dienen den Performer*innen die eigenen Körper und die darin angesammelte Scham. Es entsteht eine Ars Erotica für die Bühne – zwischen modernem Bilderbuch der Sexualaufklärung und spätmittelalterlichem Totentanz.

She She Pop ist ein Performance-Kollektiv, das in den 90er Jahren am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründet wurde und vor wenigen Monaten sein 25jähriges Jubiläum feierte. Die Mitglieder der Gruppe sind in der Mehrzahl Frauen und arbeiten im Kollektiv. Die Performer*innen verstehen sich als Autor*innen, Dramaturg*innen und Ausführende ihrer Bühnenhandlung. Das Einbeziehen der eigenen Autobiografie ist dabei vor allem Methode, nicht Zweck der Arbeit.

Das Gastspiel wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.
Bild: Festspielhaus Hellerau Dresden

Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutsche Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.