Silent Confrontation Tickets - Berlin, RADIALSYSTEM V - Halle

Event-Datum
Freitag, den 14. Dezember 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Holzmarktstraße 33,
10243 Berlin
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Radialsystem GmbH (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Auszubildende und Studenten bis 35 Jahre, Erwerbslose, Wehr- und Ersatzdienstleistende.
Für die Begleitperson von amtlich ausgewiesenen Schwerbehinderten (Schwerbeschädigtenausweis mit dem Vermerk B) ist der Eintritt frei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter 030 - 288 788 588.
Ticketpreise
ab 18,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Silent Confrontation - laborgras
Silent Confrontation
Tanzperformance von laborgras

Choreographie und Tanz: Renate Graziadei in Zusammenarbeit mit MariaGiulia Serantoni, Rosalind Masson, Lena Meierkord und Sergey Zukhov
Künstlerische Leitung: laborgras (Renate Graziadei und Arthur Stäldi)
Musikalische Leitung und Komposition: Phoebe Killdeer und
Ole Wulfer
Live-Musik: Julien Decoret, Fabricio Tentoni, Ole Wulfers und Phoebe Killdeer
Sounddesign: Andrea Parolin
Dramaturgie: Arthur Stäldi
Kostüme: Arianna Fantin
Assistenz Kostüme: Sandra Thiersch
Beratung Make Up: Kati Heimann
Lichtdesign und Technische Leitung: Lutz Deppe
Lichttechnik: Tomek Ness
Video: Karl Wedemeyer
Produktionsleitung: Inge Zysk

"Ganz erklären lässt sich diese Geschlossenheit der Atmosphäre nicht. Längst nicht alle der Ideen, die sich hinter 'Silent Confrontation' vermuten lassen, sind fassbar. Manches entzieht sich beim Darübernachdenken. Die Verbindung zwi-schen den Werken der Maler und Komponisten, die verschiedenen Renais-sanceströmungen angehören, liegt zum Beispiel nicht auf der Hand. Wichtiger aber ist: Die Harmonisierung wirkt. Etwas unaufdringlich Heilsames geht von diesem Bilderfühlen aus."
(tanzraum.de)

Was verbirgt sich hinter der Szenerie eines historischen Gemäldes? Welche Bedeutung fängt es ein? Wie kommt es, dass genau dieser und nicht etwa der vorhergehende oder der folgende Moment abgebildet wird? laborgras erforscht gemalte und musikalische Kompositionen der Renaissancezeit. Die Tänzer ver-körpern die jeweiligen Szenarien, begeben sich in diese hinein und loten deren innere Spannungen aus. Aus unbewegten Gemäldesujets werden dynamische Ereignisse, der emotionale Gehalt musikalischer Kompositionen wird körper-haft. Die Choreographie verzeitlicht die starren Werke und übersetzt sie ins Heute, in eine fühl- und nachvollziehbare, unmittelbare Präsenz: Das Unbe-wusste der Werke wird für das Publikum erfahrbar, eine vergangene Epoche wird in die Gegenwart fortgeschrieben, neu interpretiert und physisch erlebbar.


Foto (c) Phil Dera