Simon Degenkolbe & Helge Aurich: Fast ganz Amerikanisch Tickets - Coesfeld, Bäckerei Ebbing

Event-Datum
Samstag, den 24. November 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Dreischkamp 13,
48653 Coesfeld
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: GWK e.V. (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind:

GWK-Mitglieder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitslose, Sozialdienstleistende.

Rollstuhlfahrer melden sich bitte direkt bei der GWK an. Tel: 0251-5913041 oder buero.gwk@lwl.org.

Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuzeigen.
Ticketpreise
ab 20,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: mommenta münsterland
Bernsteins Einhundertster in diesem Sommer: Anlass für Simon Degenkolbe, GWK-Preisträger 2017, und den international ausgezeichneten Pianisten Helge Aurich, ihr Programm „britisch-amerikanisch“ zu gestalten – mit Jazz-Elementen, unterhaltsam, mit Tiefgang und schönen langsamen Sätzen, mit packenden Rhythmen, furiosen Finals.

Zudem feiert ihr Programm die Freundschaft. So war seine Klarinettensonate die erste Komposition, die Leonard Bernstein, 24-jährig, veröffentlichte. Es zeigt den Einfluss seines Freundes Copland und lässt seine „West Side Story“ erahnen. Und Benny Goodman, der Meister der Jazzklarinette und des Swing, spielte die Uraufführung seiner „Riffs“. Burlesk und keck, doch auch empfindsam, melancholisch und romantisch die Sonate Poulencs. Dem Andenken seines Freundes Arthur Honegger ist sie gewidmet, dessen Sonatine französische Eleganz mit amerikanischen Jazzklängen verbindet. 1963, erst nach Poulencs Tod, wurde sie uraufgeführt: durch Goodman und Bernstein in der Carnegie Hall. Ob Bernstein Bernstein geworden wäre ohne Copland und Gershwin? Copland hatte das spezifisch Amerikanische wohl am Populärsten in der Musik zum Ausdruck gebracht. Und Gershwin, der „Amerikaner in Paris“, moduliert kühn in seinen Präludien überm Charleston, einem Blues und schnellen Foxtrott. Jazzharmonien und -rhythmen auch bei Horovitz, der als Jude von Wien nach England emigrieren musste, wo er noch heute lebt. Wunderbar lyrisch der zweite Satz seiner Sonatina, schräg, clownesk, witzig der letzte.

Musiker:
Simon Degelkolbe (Klarinette)
Helge Aurich (Klavier)

Programm:
Francis Poulenc (1899-1963): Sonate, op. 184
George Gershwin (1898-1937): Three Preludes
Arthur Honegger (1892-1955): Sonatine
Joseph Horovitz (*1926): Sonatina
Aaron Copland (1900-1990): Sonata
Leonard Bernstein (1918-1990): Sonata
Leonard Bernstein: Riffs aus „Prelude, Fugue and Riffs“

Ort:
Die Bäckerei Ebbing ist ein Familienbetrieb in dritter Generation mit 42 Verkaufsfilialen, in denen nicht nur Brot verkauft wird, sondern wo es auch Snacks und Coffee to go oder auch warme Gerichte im Café-Restaurant gibt. Von Willi Ebbing gegründet, bot die Bäckerei Ebbing erstmals im Dezember 1949 am Paradiesweg frische Brötchen an. 1983 kam die erste Filiale hinzu, 1988 waren es derer sechs, so dass der Betrieb am Paradiesweg modernisiert und erweitert werden musste. 1995 wurde das Backhaus am Dreischkamp gebaut, da das alte zu klein geworden war. 1996 in Betrieb genommen, wurde es 2001 um die „Versandhalle“ erweitert – in der heute das mommenta-Konzert stattfindet.

Fotonachweis: (c) Susanne Schulte & Privat