Bild: Simone AughterlonyBild: Simone Aughterlony
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Information zur Veranstaltung

Simone Aughterlony - "The Biofiction Trilogy"

Show and Tell
“Show & Tell“ ist ein Experiment, das die fragile Beziehung zwischen dem, was gesagt und getan wird, in Frage stellt. Phil Hayes und Simone Aughterlony untersuchen die vermeintliche Hierarchie dieser zwei Kommunikationswege und eröffnen eine dialogisch strukturierte Praxis, in der das Sinnhafte und das Sinnliche einander gleichberechtigt gegenüberstehen. Während diese Unterteilung auf den ersten Blick gezwungen wirken mag, ist sie tatsächlich eine Einladung an das Publikum, sich zwei verschiedenen Formen der Aufmerksamkeit zu widmen. Wir begegnen hier der Geschichte eines Körpers und treffen gleichzeitig auf einen Körper, der (seine) Geschichte in Erinnerung ruft.

After Life
“After Life“ ist das zweite Duett der Biofiction Trilogie, das die Biografie eines Körpers anhand von existentiellen Zuständen nachzeichnet: Hier erzählt der Körper von seiner Gegenwart in Fleisch und Blut, von seinem Leben nach dem Tod und seiner (un)möglichen Zukunft. In “After Life“ erscheinen die Performer*innen als verschleierte post-Körper, die über dem schweben und das heimsuchen, was als Rückseite der Raumstruktur zu erkennen ist, in der das erste Duett “Show & Tell“ gespielt hat.

Biofiction
In “Biofiction” finden sich Reststücke der beiden ersten Werke von “The Biofiction Trilogy” – die grellrosa, fleischigen Kulissen, das Holzwerkzeug, das Seil, das verwebt wird, die natürliche und künstliche Vermengung von Flüssigkeiten und Materialien. Die Narration einer Sexualität, die es noch nicht gibt, sorgt für anhaltende Neugierde, stellt sich gegen Konventionen, gegen Zuordnungen, und schafft aus der choreografischen Arbeit eine anhaltende Praxis von Weltenbau. Was findet hier statt: Bewegungsrecherche, Musiklabor oder postpornographische Spaßpraxis?