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Bild: Sin Fang & Pascal Pinon

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Immergrüne Pflanzen haben – wie die nach ihnen benannten Evergreens im Radio – durchaus etwas Beruhigendes; ihre Gleichförmigkeit spendet Gewissheit, Orientierung, das ist unbestritten, und doch sind es die saisonal immer wieder neu erwachenden Gewächse, die uns den Fortgang der Zeit erträglich, ihn überhaupt erst greifbar machen.

Das weiß auch Sin Fang, der sein drittes Soloalbum nicht ohne Grund Flowers genannt hat: Der Gründer und Mastermind von Seabear lässt darauf eine ganze Reihe von melodischen Frühjahrsstürmen übers Land fegen, veredelt seine Songwriting-Skills und erkundet dieses Mal selbst die hintersten Ecken des zuvor schon üppigen Klanggartens, den er seit nunmehr gut fünf Jahren beackert. Nach der EP Half Dreams nun also wieder ein vollwertiges Soloalbum, das anhebt mit viel kollektivem Gesang, sich überkreuzendem Wurzelwerk und fühlbarem Zusammenhalt.

Und Sindri Már Sigfússon weiß ganz genau, wie man die ganz großen Emotionen heranzüchtet: im schüchternen Indie verwurzelt und doch massiv und laut, leicht verschroben gelegentlich und doch unbedingt auf die Zwölf, findet man hier eine ganze Reihe von Stücken zum Mitsingen, mehr von diesem satten Surround-Sound, der inzwischen ohne jeden Anflug von Unsicherheit auskommt. Anders gesagt: Flowers ist eine unmissverständliche Ansage, die ohne Indie- oder Island-Klischees auskommt und insgeheim auch beweist, dass kaputte Knast-Tattoos und eingängige Melodien, die wie berauschende Naturgewalten über unsere Ohren fegen, manchmal gar nicht so weit auseinander liegen.