Sprache und Sein Tickets - Frankfurt am Main, Spaces Omniturm

Event-Datum
Samstag, den 28. März 2020
Beginn: 16:30 Uhr
Event-Ort
Große Gallusstraße 16 – 18,
60311 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Frankfurt / Kulturamt / literaturm (Kontakt)

Ermäßigungspreis für Arbeitslose, Bundesfreiwilligendienstleistende, Kinder ab 0 Jahre bis einschließlich 18 Jahren, Rentner, Rollstuhlfahrer, Schwerbehindert ab 50 Prozent, Schüler, Studierende. Bitte die Ermäßigungsberechtigung bei der Veranstaltung unaufgefordert vorzeigen.

Die Begleitperson für Schwerbehinderte benötigt ein eigenes Ticket der ermäßigten Preisstufe.
Ticketpreise
ab 9,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: literaTurm 2020 - Literaturfestival FrankfurtRheinMain
Kübra Gümüsay: Sprache und Sein

Moderation: Ferda Ataman

Ihre Love Speech auf der re:publika 2016 ging viral. Seitdem genießt die Bloggerin, Journalistin und Netz-Aktivistin Kübra Gümüsay Kultstatus. Sie kämpft gegen sexualisierte Gewalt, Alltagsrassismus und Islamophobie. Nun ist sie ihre Rolle als „intellektuelle Putzfrau“ leid und legt ihr erstes Buch vor, ein autobiografisch grundierter Essay, der keinen Identitätsdiskurs führt, sondern bei der Sprache ansetzt. Begriffe seien wie Käfige, die Menschen kategorisieren – und damit beginne Rassismus. „Wir müssen uns mit der Architektur der Sprache beschäftigen, die unsere Realität erfassen soll“, so das Credo. Gümüsay macht sich auf die Suche nach Formen der Verständigung, die Verschiedenheit zulassen. Ein Buch, „frisch wie der Morgentau“, urteilt Die Zeit.

Kübra Gümüsay ist Journalistin und Aktivistin. 2011 wurde ihr Blog ‚Ein Fremdwörterbuch‘ für den Grimme Online Award nominiert. Gemeinsam mit anderen initiierte sie die Hashtags #SchauHin und #Ausnahmslos. ‚Sprache und Sein‘ (Hanser Berlin) erscheint im Januar 2020.

Ferda Ataman ist Journalistin und schreibt unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den Spiegel und die Jüdische Allgemeine. Sie ist Mitbegründerin und Ko-Vorsitzende des Vereins Neue Deutsche Medienmacher. 2019 erschien ‚Ich bin von hier. Hört auf zu fragen!‘ (S. Fischer).

In Kooperation mit SPACESWORKS und dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt