Staatliches Russisches Ballett Moskau - Schwanensee Tickets - Essen, Philharmonie Essen

Event-Datum
Donnerstag, den 28. Dezember 2017
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Huyssenallee 53,
45128 Essen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: handwerker promotion e. gmbh (Kontakt)

Karten für Rollstuhlfahrer, Schwerbehinderte und deren Begleiter nur über Tel: 0 23 03 – 2 54 64 22
Ticketpreise
von 48,50 EUR bis 77,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Staatliches Russisches Ballett Moskau - Schwanensee

30 Jahre Staatliches Russisches Ballett Moskau in Deutschland
Gordejews Meistertänzer ab Weihnachten mit den größten Ballettklassikern auf Tournee

Verlässlich zur Weihnachtszeit kommen die besten Tänzerinnen und Tänzer aus einer der berühmtesten Talentschmieden der Welt nach Europa, um auch hier das Publikum mit den Meisterwerken der Russischen Ballettklassik zu begeistern. Über eine Million Zuschauer haben die Tanzkunst der Moskauer Spitzentänzer in den letzten drei Jahrzehnten besucht. Generationenübergreifend bewundern die Zuschauer das opulente Bühnenbild und die prächtigen Kostüme, vor allem aber die Perfektion, Anmut und Leidenschaft der zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles.

Seit 1988 bis heute verlässt die Compagnie um Russlands Ballett-Legende Wjatscheslaw Gordejew einmal im Jahr ihr Moskauer Stammhaus, um durch Deutschland zu touren. Seither ist das Interesse an russischer Ballettkunst, wie sie das Staatliche Russische Ballett Moskau in unverfälschter Form repräsentiert, stetig gewachsen. 2018 feiert das Ensemble 30 Jahre Staatliches Russisches Ballett in Deutschland. Die Jubiläumstournee startet am 26. Dezember 2017. Mit den großen Tschaikowsky Klassikern – Schwanensee und Der Nussknacker – geht es dann unter anderem noch nach Berlin, Dresden, Stuttgart,  Frankfurt, Hamburg und München.

Seit seiner Gründung 1979 steht das Staatliche Russische Ballett Moskau für die klassische russische Ballettkunst in ihrer reinsten Form. Schwanensee, der Nussknacker und Dornröschen - die Klassiker der Ballettkunst – sind nach wie vor ein Muss für Ballettfreunde und die, die es werden wollen. Trotz der Jahre haben die Ballette nach der Musik von Peter Tschaikowsky nichts von ihrem Zauber verloren. Denn jede Generation an Tänzern bringt neue Elemente in die Klassiker, jede Generation will es vielleicht ein bisschen anders, eventuell besser und auf jeden Fall möglichst perfekt machen.

„Ein Tänzer muss ehrlich sein. Er sollte stets so tanzen, als wäre es für ihn das erste und das letzte Mal,“ weiß Wjatscheslaw Gordejew. Sein Staatliches Russisches Ballett Moskau hätte es ohne diese Einstellung nicht an die Spitze der klassischen Ballettkunst gebracht – und sich vor allem nicht über drei Jahrzehnte an der Spitze gehalten.

Tschaikowskys „Schwanensee“ – eine märchenhafte Liebesgeschichte

Die märchenhafte „Schwanensee“-Geschichte von der verzauberten Prinzessin Odette zählt zu den großen, zeitlosen Klassikern des Balletts. Die Uraufführung 1877 war jedoch ein Reinfall, da das damalige Ensemble noch nicht das erforderliche Niveau für das Stück besaß. Denn der „Schwanensee“ erfordert einerseits tänzerische Höchstleistung, andererseits schauspielerisches Talent – und beides umgesetzt mit spielender Leichtigkeit. Die Geschichte erzählt von Prinz Siegfried, der am Vorabend seines 21. Geburtstages einen Schwarm wilder Schwäne beobachtet und sich entschließt auf die Jagd zu gehen. Als der Prinz zum Schuss ansetzt, wirft sich ihm der anmutigste der Schwäne in den Weg und verwandelt sich vor dessen Augen in eine wunderschöne Frau. Es ist Odette, die Königin der Schwäne. Sie wurde von dem Zauberer Rotbart verwunschen und kann nur durch den Schwur ewiger Treue und ehrlicher Liebe befreit werden. Der Prinz verspricht diesen Schwur zu leisten, doch da kommt ihm Rotbart in die Quere und der Kampf um die wahre Liebe beginnt…

Bild: Philharmonie Essen

In den Jahren 2003 bis 2004 wurde der Saalbau als Sitz der Philharmonie Essen vollständig renoviert und mit neuer technischer Ausstattung versehen. Schließlich fand am 4. Juni 2004 die Wiedereröffnung des neuen Konzert- und Veranstaltungsortes statt.
  
Der große Konzertsaal ist nach dem letzten persönlichen Inhaber der Firma Krupp benannt. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach (1907-1967) gründete kurz vor seinem Tod eine gemeinnützige Stiftung, die sich zu einem erheblichen Teil am Umbau der Philharmonie beteiligt hat. Eine Büste im Foyer erinnert seitdem an die großzügige Spende, die den Bau des akustisch herausragenden Alfried Krupp Saals erst ermöglichte.
 
Mit dem RWE Pavillon besitzt die Philharmonie neben dem großen Alfried Krupp Saal einen kleineren Saal für unterschiedliche Veranstaltungen. Mitfinanziert wurde dieser markante Glasbau durch eine Spende des Essener Energiekonzerns RWE.
 
Die große Kuhn-Orgel ist das Schmuckstück der Philharmonie. Eingeweiht wurde sie am 24. September 2004, wenige Monate nach Eröffnung des Hauses. Der Essener Orgel-Professor Roland Maria Stangier kümmert sich seitdem als Kustos um das vielseitige Instrument. Wer also könnte besser geeignet sein, das Kunstwerk mit seinen 4502 Pfeifen ein wenig zu erklären. (Text: philharmonie-essen.de // Foto: PE / Frank Vinken)

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