Stefan Danziger - Was machen Sie eigentlich tagsüber? Tickets - Schwäbisch Gmünd, Prediger

Event-Datum
Mittwoch, den 13. März 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Johannisplatz 1-3,
73525 Schwäbisch Gmünd
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: IMK - Rainer Koczwara (Kontakt)

Rollstuhlfahrer und behinderte Personen mit Ausweis B erhalten ihre Tickets nur per Email an tickets@koczwara.de oder Tel. IMK 07171 2277 (Mo-Do von 10-15 Uhr) .
Der Behindertenausweis ist am Einlass vorzulegen.
Ticketpreise
von 17,75 EUR bis 21,05 EUR
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Bild: Stefan Danziger
Mit Berliner Dialekt und frechem Flaum kitzelt er die Lacher aus seinem Publikum heraus.
Stefan Danziger spricht in seinen Comedy-Programmen all die Themen an, mit denen sich der
moderne Kosmopolit herumzuplagen hat: die besten Anmachsprüche, wie man Hipstern in
Berlin aus dem Weg geht – oder wieso man eigentlich den Ausdruck „Es zieht wie
Hechtsuppe“ benutzt. Tagsüber ist Danziger Stadtführer in Berlin, abends macht er Comedy.
Geboren ist er in Ost-Berlin, verbringt einen großen Teil seiner Kindheit in Russland.
Unauffällig auffallend mit kariertem Hemd und altbackener Schirmmütze, trat er in seiner
Laufbahn schon in London, Edinburgh oder Amsterdam auf. Dem deutschen Publikum
bekannt geworden ist er durch die TV-Sendung „NightWash“, die seit fast zwei Jahrzehnten
die besten Nachwuchskünstler der Stand-Up Comedy präsentiert. Mittlerweile stürmt
Danziger die Kleinkunstbühnen Deutschlands. Er klärt existenzielle Fragen: Wieso die Ossis
nicht einfach um die Berliner Mauer herumspaziert sind und wie man das Sternenbild
„Hämorrhoiden“ am Nachthimmel identifiziert. Wer die Antworten nicht abwarten kann, holt
sich jetzt Tickets für Stefan Danzigers Stand-Up Shows!
seiner ersten Liebe. Vom - gewagt! - Tagebuch seiner Frau. Und vom Tod und vom Teufel
(übrigens auch ein Schwabe).
Das alles eingebettet in eine kompakte Handlung, die spielend Jahrzehnte übergreift. Denn
Menschen ändern sich. Schwaben nicht. "Koczwara ist einfach großartig!"
(Schwäbische Zeitung)
Nach den Dauerbrenner-Programmen "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" und
"Einer flog übers Ordnungsamt" erlebt man Koczwara nun einmal anders. Keine Paragrafen
und Gesetze, stattdessen ein Kabarett-Solo, das an den Rand gesellschaftlichen Irrsinns geht.
Ein Kabarett wie ein Kinofilm, der Zuschauer reist durch spektakuläre Kulissen der Komik,
ausgelöst von einem Herrn, der als erzählender Chronist lapidar auf dem Barhocker sitzt,
einzig mit einem Mikrophon ausgerüstet.
Zum Programm:
Wir kennen das kleine gallische Dorf, das erbitterten Widerstand gegen die Römer leistet. Wir
kennen auch das amerikanische Großdorf Springfield, in dem die Familie von Homer Simpson lebt. In beiden Dörfern wohnen letztlich sehr sympathische Verrückte. Nun kommt ein neues Dorf hinzu. Und hier leben Zeitgenossen, die psychisch noch weitaus instabiler sind. Werner Koczwara erzählt uns die Geschichte dieses Dorfes. Es ist eine Geschichte, wie es sie seit Josef Haders fulminanter Kabarett-Erzählung "Privat" nicht gegeben hat. Koczwara umreißt einen Zeitraum von 60 Jahren, geht über Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung bis zur Flüchtlingskrise der Gegenwart. Und dies mit einer atemberaubenden Pointendichte.
Ein kabarettistisch tief schürfendes und dabei ungemein komisches Programm mit einem leichten Hang zu künstlerischer Anarchie: Wir fahren mit dem Aufzug hinunter in die Hölle, wo uns ein restlos überforderter Teufel erwartet, der mit einer Horde frisch eingetroffener EU-Kommissare zu kämpfen hat. Wir begegnen dem Tod, den schwere Alkoholprobleme belasten. Wir erleben das wahrscheinlich indiskutabelste Kasperle-Theater der
Bühnengeschichte. Und nebenbei erfahren wir auch, was Männer und Frauen so richtig in den Wahnsinn treibt.
"Für eine Handvoll Trollinger" wird dargebracht in bundesweit verständlichem Oxford-Schwäbisch. Als Zugabe erfolgt regelmäßig ein Sprachkurs, in welchem strittige Begriffe erklärt werden. Spätestens dann kommt