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Bild: Kabarett vom Sofa - LivestreamsBild: Kabarett vom Sofa - Livestreams
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Information zur Veranstaltung

Nach dem Erfolg im vergangenen Herbst geht es mit unserem Format Kabarett vom Sofa - Streaming Abo live aus dem Kulturwerk weiter:

Am 20.03.2021 startet Ingo Oschmann mit Abstand:

Mit Abstand: Mein BESTES Programm

Ingo hat einen Mix aus seinen besten Nummern geschnürt, die ohne Bühnenbeteiligung und mit Abstand am Besten sind.
Ungewöhnliche Zeiten erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen und da ist der Bielefelder ganz groß. Alle seine Shows in Zeiten von Corona wurden bis jetzt von Presse und Publikum gefeiert und hochgelobt, denn er nimmt nicht nur die Herausforderung an, er meistert sie auch mit Bravour.

Ingo sucht trotz Distanz die Nähe zu seinem Publikum und schafft einen besonderen, persönlichen Abend. Stand up, Zauberkunst, Improvisation geben sich im Sekundentakt die Klinke in die Hand, wobei auch der Tiefgang nicht zu kurz kommt. Diese Zeit wird in die Geschichte eingehen und irgendwann wird Dich
jemand Fragen: „Wo warst Du damals in der Corona Krise?“ Zuhause? Und du kannst sagen: “Nein, bei Ingo Oschmann. Wir haben für einen Moment gemeinsam die Krise weggelacht und es tat unglaublich
gut.“

Am 23.04.2021 freuen wir uns auf HG Butzko:

Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit.
Und getreu dem Motto: "logisch statt ideologisch" hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als "Kumpelkabarett" bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie "umme Ecke" stattfinden.

In seinem inzwischen 11. Programm "aber witzig" spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen:
Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.

Und während wir vom meteorologischen Klimawandel reden, ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit "Heiter bis Wolkig" ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang.

Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder "aber witzig".

Und abschließend haben wir Melanie Haupt am 29.05.2021 zu Gast:

LA PHARMIGLIA - Organisiertes Gebrechen

Die Kabarettistin Melanie Haupt, die uns schon 2015 gemeinsam mit ihren Kolleginnen als „Frauen an der Steuer“ die Absurditäten des deutschen Steuersystems näher gebracht hat, widmet sich nun dem Gesundheitssystem. „La Pharmiglia“ ist ein Abend, der sich mit den Machenschaften der Pharmaindustrie und deren Auswirkungen auf unser Gesundheitssystem beschäftigt. Die Informationen an diesem Abend wirken in dem Teil des Gehirns, der nicht verhindern kann, dass einem nach dem Lachen eventuell übel wird.

DIE STORY

Big Pharma hat Sorgen. Das Patent für sein verkaufsstärkstes Medikament läuft bald aus. Eigentlich braucht er dringend einen Blockbuster, aber das ist nicht so einfach! Die Branche beißt sich seit Jahren die Zähne daran aus.

Deswegen schmeißt er erst mal irgendein Mittelchen auf den Markt, um wenigstens ein Jahr lang Mondpreise abzugreifen – so nennt man die Phantasiepreise der Industrie. Die Wirksamkeit wird schnell mit gefälschten Studien bestätigt und dann muss nur noch eine große Werbekampagnen her, um das Ganze an den Kunden, Verzeihung, Patienten zu bringen. Schließlich steckt Big Pharma mehr Geld in die Werbung als in die Forschung. Glücklicherweise steht für Big Pharma ein Treffen mit der WHO an. Seit Jahren wird ihr die Nähe zur Pharma-Branche vorgeworfen. Völlig zu Unrecht natürlich mit den neu eingeführten Abstandsregeln!

Und in den Krankenhäusern? Herrscht das reinste Chaos. Vor allem in denen, die der Staat an private Unternehmer verscherbelt hat, um das Gesundheitssystem dem Markt zu überlassen. Jetzt geht es auch hier nur noch um Gewinn. Und dafür ist jedes „Mittel“ recht…