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THE JESUS AND MARY CHAIN - Play Darklands 2021 Tickets - Hamburg, Fabrik

Event-Datum
Donnerstag, den 02. Dezember 2021
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Barnerstraße 36,
22765 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Solar Penguin Agency (Kontakt)

Ticketpreise
ab 40,69 EUR *
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Bild: The Jesus and Mary Chain
„Wall of Sound mit euphorisierender Wirkung“ (‚Der Tagesspiegel‘, Berlin)
The Jesus and Mary Chain spielen das „Darklands“-Album von 1987 plus ein Best of… bei vier Deutschlandshows! • Neue Termine für Februar 2021

(thk) Wegen der Coronavirus-Pandemie in den Februar 2021 verschoben wurde die Tournee von The Jesus and Mary Chain, bei der ein besonderes Programm geboten wird: Bevor ein Best Of… die zweite Konzerthälfte einläutet, präsentieren die Schotten im ersten Teil ihr Meisterwerk „Darklands“ komplett! Auf ihrem zweiten Album schlug jene Band, die dem Alternative Rock beziehungsweise Noise-Pop zugerechnet wird und zu den Wegbereitern des Britpop-Vorläufers Shoegazing zählt, mehr Popmelodien an. Die Folge: „April Skies“ wurde zu ihrem ersten Top-Ten-Hit in den UK-Singles-Charts, zudem waren die Kritiker durchwegs voll des Lobes. Die jüngste Verbeugung vor der Legende kam von überraschender Seite: David Hasselhoff interpretiert ihr „Head On“ auf seiner neuen CD! Eintrittskarten zu den Auftritten der Brüder Jim (Gesang) und William Reid (Gitarre/Gesang) samt ihrer Begleiter (Scott Von Ryper/Gitarre, Mark Crozer/Bass, Brian Young/Schlagzeug) kosten im Vorverkauf zwischen 35 und 40 Euro (zzgl. Gebühren). Wichtig: Bereits gekaufte Karten behalten Gültigkeit!
Waren die streitbaren The Jesus and Mary Chain früher für oft keine zwanzig Minuten dauernden Frontalangriffe voller Feedbacks auf das Publikum berüchtigt, so spielen die „Widergänger von The Velvet Underground (‚Classic Rock‘) mittlerweile eineinhalbstündige Shows – und verstehen es dabei, Besucher wie Kritiker zu begeistern. Der Berliner ‚Tagesspiegel‘ notierte 2017 anlässlich ihres (ausverkauften) Live-Comebacks nach zwanzig Jahren Tour-Abstinenz hierzulande unter der Überschrift „Ritt auf der Lärmwelle“: „Eine werkgetreue Präsentation ihrer größten Hits, im Vortragsmodus zwischen konzertant und museal, aber vor allem brachial laut. Jim Reid ist auch ohne Sonnenbrille der coolste Rock’n’Roll-Sänger der Welt. Gischtzart surft seine helle, kräftige Stimme auf den Wellenkämmen, die ihm sein Bruder errichtet.“ Im Optimalfall entwickelt sich „die euphorisierende Wirkung ihrer wall of sound… zur großen Kür“. Der ‚Rolling Stone‘ resümierte die Bühnen-Rückkehr dieser „jüngeren Ausgabe der Rolling Stones“, deren „Musik kein bisschen an Coolness und Dringlichkeit eingebüßt hat“ (‚intro‘), kurzerhand: „In einer gerechteren Welt würden sie Könige des Rock sein!“
Bild: Fabrik Hamburg

Die Fabrik in der Barnerstraße in Altona gilt als das erste und wohl bekannteste Kultur- und Kommunikationszentrum in Deutschland. 1971 wurde sie von zwei Privatleuten in dem Gebäude einer ehemaligen, ca. hundertfünfzig Jahre alten Maschinenfabrik gegründet. Das Gebäude aus der Gründerzeit beeindruckt durch seine besondere Architektur: ein hoher, kirchenschiffartiger Raum mit einer Holzträgerkonstruktion und umlaufenden Galerien in den zwei Stockwerken, die einen Blick auf das Geschehen in der Halle ermöglichen.

Zum abendlichen Veranstaltungsprogramm mit Musik, Theater, Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen u.a. finden sich Besucher aus ganz Hamburg und Umgebung ein. 1977 brannte die FABRIK bis auf die Grundmauern ab, wurde aber nach dem alten und beliebten Vorbild wieder aufgebaut und 1979 wiedereröffnet. Das abendliche Veranstaltungsprogramm ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Zielgruppen an.


Berühmte Künstler und Interpreten waren in der FABRIK zu Gast. Mikis Theodorakis, Chris de Burgh, Miles Davis, Gil Evans, B.B. King, Nina Simone, die Blues Brothers, Meat Loaf, Miriam Makeba, Salif Keita, Screaming Jay Hawkins, Herbie Hancock, Etta James, Georges Moustaki, John Lurie, John Cale, John Zorn, Yothu Yindi, Eric Burdon, Maceo Parker, Meredith Monk, Mari Boine, Dizzie Gillespie, Chet Baker, Dino Saluzzi, Michel Petrucciani, Lee Ritenour, Chaka Kahn, Robben Ford, Henry Rollins, Calexico, Terry Callier, Pere Ubu, Tortoise, Esbjörn Svensson, Ten Years After, Sergio Mendes, Mike Stern, Candy Dulfer, Gilberto Gil, Gil Scot Heron, Al Di Meola, Kris Kristoferson, Jazz Crusaders, Mother´s Finest, Spyro Gyra, Koinonia, Sonny Rollins, Willy DeVille, Pere Ubu, Lucinda Williams, Bonnie "Prince" Billy, sind nur einige Beispiele aus der langen Liste großer, bekannter Gäste der FABRIK.