Bild: Tangokonzert - Wuppertaler BühnenBild: Tangokonzert - Wuppertaler Bühnen
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Information zur Veranstaltung

Aleksandar Nikolic, Bandoneon
Daniel Smith, Dirigent

Mit Werken von Antonín Dvořák, Dmitri Schostakowitsch, Astor Piazzolla, Arturo Marquez u. a.

Dauer: 2 Stunden (inkl. Pause)

Tango ist mehr als ein Tanz, er ist ein Lebensgefühl. Dass er mittlerweile auch als Konzertmusik anerkannt wird, ist das große Verdienst des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla. Für seine Kompositionen wurde das Idiom des Tangos geradezu stilbestimmend. Kein Wunder also, dass er dem ureigenen Instrument des Tangos, dem Bandoneon, ein Konzert widmete. Auch für den Ungarn Béla Bártók gab es einen solchen starken Einfluss, die Volksmusik des Balkan, die er erforschte und die ihn so faszinierte, dass man – pointiert ausgedrückt – manchmal nicht weiß, wo Bártóks Musik beginnt und wo die Volkmusik aufhört. Die Nähe zur Folklore wiederum verbindet ihn mit dem Böhmen Antonín Dvořák, dessen Karneval-Ouvertüre vor festlichem Tanz nur so sprüht.

Meister der »musikalischen Fiesta« ist der Mexikaner Arturo Márquez, dessen ›Danzon Nr. 2‹ ihm zum Weltruhm verhalf. Die festliche Eröffnung des Konzerts allerdings ist dem Russen Dmitri Schostakowitsch vorbehalten, der in der Lage war, auch die »große, pathetische Geste« ins Tänzerische zu wenden …