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Information zur Veranstaltung

Tanzhaus West & Dora Brilliant - Tanz in den Mai


Line-Up:

Sterac [klockworks, delsin]
Moor [ovum]
Lauren Lo Sung [lolife, vatos locos]
Seb Blake [cesarhof]
Chris Wood & Meat [freebase, moon harbour]
Peter Schumann [kater blau, platte international]
Jermaine Dotson [electric grooves]
Plague [ravebotta, tanzhaus west]
Cloak [void, rebis]
Igor [freewheelin freaks]
Harry Heide [das komitee]
Suse [bembelterror]
Mr. Rod [phonosynthese]

Auf dem Vulkan? Mit Vorliebe! Um das goldene Kalb? Immer wieder! Auf Messers Schneide und auf anderen Hochzeiten? Ständig! Wir tanzen nicht um den heißen Brei, sondern mitten hinein in den Mai. Dieses Mal mit Sterac, Moor, Lauren Lo Sung, Seb Blake, Chris Wood & Meat. Die Nacht vor dem Tag der Arbeit ist bei uns immer magisch. Das Maifeuer versprüht eine Energie und Euphorie, die einfach ansteckend ist. Feel the heat! Im flackernden Schein der Flammen verwandeln wir uns in das „Tanz-in-den-Mai-Haus“ und feiern eine der intensivsten und pulsierendsten Partys des Jahres. Holla, Walpurgisnacht! May the may bewitch you!

Die Veröffentlichung unter verschiedenen Pseudonymen ist eine schöne Tradition in der elektronischen Musik. Es gibt Künstlern und Künstlerinnen die Möglichkeit, sich neu auszuprobieren, zu experimentieren und sich in unterschiedlichen Stilen auszudrücken. Der Amsterdamer Techno-Pionier Steve Rachmad hat davon reichlich Gebrauch gemacht. Sein bekanntestes Alias ist Sterac. Unter diesem Namen veröffentlicht er seine düsteren Technotracks, die, wie viele seiner Arbeiten, stark vom Detroit-Sound beeinflusst sind. Unter seinen etwa 20 Pseudonymen veröffentlichte er auf verschiedenen Labels wie dem holländischen 100% Pure, auf Cocoon, Tresor und Music Man oder zuletzt auf Delsin und Klockworks. Als Sterac veröffentlichte er auch 1995 das Album „Street Life Of Machines“. Die LP wurde zu einem echten Meilenstein und Referenzwerk, auf das sich viele über Jahrzehnte bezogen. Es wurde 2012 in remasterter und geremixter Form wiederveröffentlicht. Außer Steves eigener Neu-Interpretationen kamen dann auch Remixe von Villalobos, Joris Voorn und Marc Romboy dazu. Eine der erwähnenswerten EPs der vergangenen Jahre ist Rachmads Beitrag zu Ben Klocks Label Klockworks aus dem Jahre 2014. Steve produziert hierfür eigens einige Titel im Style des Labels. Dabei hätte er das Stück Rotary, einer der ganz wichtigen Tracks auf der EP, fast gar nicht eingeschickt, wenn sein Freund und Kollege Wouter de Moor aka Moor ihn nicht überredet hätte. Sterac und Moor machen im Rahmen von 15 Jahre AD-Sound ein Tourstopp bei unserem Tanz in den Mai. Das sich Wouter und Steve über ihre Tracks austauschen ist keine Seltenheit. Sie werden beide von der gleichen Agentur vertreten und produzieren als Sterac vs. Moor auch gemeinsame Tracks. Moor selbst zählt zur jungen Generation Amsterdamer Artists und hat in den vergangenen Jahren mit seinem deepen Techno auf Get Physical, Poker Flat und Josh Winks Ovum überzeugt.

Lauren Lo Sung ist einer der spannenden Namen, die in den vergangenen Jahren aus dem UK-Underground kommend den Siegeszug auf dem Kontinent angetreten haben. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Partyreihe Lolife, die seit 2009 in verschiedenen Venues in Manchester, Liverpool und London gehostet wurde und immer wieder interessante Artists präsentiert hat. Lauren selbst steht für einen Dub-Techno-Ansatz mit überraschenden Volten und Breaks. In den vergangenen Jahren rückte das Produzieren stärker in den Vordergrund. Auf ihr Konto geht inzwischen ein Release auf Hectors Label Vatos Locos und die Katalognummer Eins auf dem vielversprechendem, jungen französichen Labels House Puff. Apropos Frankreich: Auch Seb Blake hat sich seinen Namen mit außergewöhnlichen Veranstaltungen gemacht. Sebastien ist ein Vinyl-Enthusiast alter Schule. Er ist durch seine regelmäßigen Auftritte auf der Clubnacht We Love und das große Cesarhof-Festival bekannt, beides in der Nähe des französichen Müllhausen. Er unterhält auch eine Residency im Basler Nordstern. Die We-Love-Reihe ist in vieler Hinsicht spannend, vor allem aber, weil sie immer wieder auch Acts aus Frankfurt bzw. mit Frankfurter Roots zu sich einlädt. In den vergangenen Monaten waren dort zum Beispiel Karotte oder zuletzt im Januar auch „unser“ Peter Schumann.