Bild: Tastemaker Festival
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Information zur Veranstaltung

Freitag, 14.11.2014:
A Polaroid View // Velojet // Young Chinese Dogs // The Awesome Welles // Waves Of Joy // DJs: 1mandisco vs. Tanz.Indie.Nacht

Samstag, 15.11.2014:
2:54 // Sticky Fingers // Phantom // Rooftop Runners // Kat Vinter //
DJ: Southern Cross Sounds Club

 

Freitag

A Polaroid View aus Amsterdam schrauben gerade noch an ihrem zweiten Album, dessen Release sie dann ausgiebig bei uns feiern - es ist nebenbei bemerkt auch die einzige Show der Holländer in diesem Jahr in Deutschland zum neuen Album und mit ihrem Indie-Hit "Taste it" liefern sie zudem das Anthem zum Festival. Auch dabei sind die Young Chinese Dogs aus München, die mit ihrem größtenteils unverstärkten Folk-Pop und ganz vielen Instrumenten, die allerdings alle in den kleinen Band-Van passen müssen, noch jede Bühne im Sturm erobert haben und sogar von den Lesern der Süddeutschen Zeitung zur Münchner Band des Jahres 2013 gekürt wurden. Die arrivierten Indiepopper Velojet aus Österreich spielen in Wien mit Orchester, in Deutschland leider bisher nur in kleineren Clubs - das wollen wird ändern!

Neu im Lineup sind The Awesome Welles als Ersatz für Linkoban, die aus schwerwiegenden persönlichen Gründen leider kurzfristig absagen musste. Der dunkle und aggressive Sound von The Awesome Welles nimmt einen sofort gefangen und lässt im positiven Sinne an Bands wie Interpol zu ihren Glanzzeiten denken. Sänger Adam meistert den Spagat zwischen Zerbrechlichkeit und schierer Verzweiflung in der Stimme. Das Debütalbum der Band aus Kopenhagen wurde im Hafenbezirk einer kleinen dänischen Stadt aufgenommen, was sicherlich zur bedrohlichen, industriellen Atmosphäre beigetragen hat. Starke literarische Referenzen, ein hymnischer Sound und vor allem laute Gitarren sind das Trademark von The Awesome Welles und GAFFA, das bedeutendste Musikmagazin in Dänemark, besprach das im August erschienene Debütalbum äußerst positiv und wertete den Auftritt von The Awesome Welles als einen der zehn besten Liveauftritte auf dem Roskilde Festival 2014 – und da waren immerhin die Rolling Stones, Stevie Wonder, Damon Albarn und auch Interpol zu Gast. Als Lokalmatadoren sind die Waves Of Joy am Start: Benannt nach einem Beatles Zitat (“Pools of sorrow, waves of joy” – Across The Universe) klingen die vier Hamburger verdächtig nach dem angefolkten Pop, der sich damals seinen Weg von England auf das europäische Festland bahnte. Dabei entsteht eine extrem direkte und tanzbare Indiepop-Mischung aus 60er-Jahre Gitarrensound, lässigen Offbeats und markantem Gesang. Zum krönenden Abschluss der Freitagnacht wird dann hart gefeiert mit 1mandisco vs. Tanz.Indie.Nacht!

 
Samstag
Als Headliner präsentieren die Geschwister Colette und Hannah Thurlow mit ihrer Band 2:54 das am 7. November 2014 erscheinende Album „The Other I“ kurz nach dem Release exklusiv live in Deutschland beim Tastemaker Festival. Aufgenommen wurde mit James Rutledge, der auch schon mit Radiohead und Fever Ray gearbeitet hat. Im Mittelpunkt des Albums steht die Beziehung der zwei Schwestern. Die Inspiration dazu brachte einer ihrer Lieblingsdichter, Percy Shelley, der seine Muse Elizabeth Hitchener in seinen Gedichten als „sister of my soul, my second self“ beschreibt ­ ein Satz, der sie während der Entstehung des Albums begleitet hat. Außerdem gibt es am Samstag einen australischen Schwerpunkt, denn DJ Fargo legt mit seinem Southern Cross Sounds Club auf und bringt gleich zwei australische Acts mit: Die Sticky Fingers, die live einen hochprozentigen Cocktail aus Reggae, Psychedelic Pop, Roots Rock und Bourbon offerieren, werden gerade in ihrer Heimat frenetisch für das Album "Land Of Pleasure" abgefeiert und spielen dort ausverkaufte Shows, während Kat Vinter mit Lena Meyer­Landrut Songs schreibt, hingegen mit ihrer eigenen Band entweder eingängigen, tanzbaren Elektropop macht oder wahlweise auch intime Akustikgigs spielt. Als absolute Neuentdeckung können Phantom aus Helsinki betrachtet werden: Sie haben neben feinstem Elektropop, der sogar Jamie XX zum Staunen bringt, auch ein selbst kreiertes Instrument auf der Bühne: den UFO­Controller. Zudem kommt ihr Visual Artist mit nach Hamburg. Last but not least sind die Brüder Benedikt und Tobias MacIsaac aus British Columbia an der Westküste Kanadas mit dabei. Erst in ihrer neuen Heimat Berlin haben sie das Projekt Rooftop Runners gegründet und bestechen mit einer Mischung aus Electropop, eingängigen Melodien und sanften Stimmen.