The Irish Folk Festival 2019 - The calm before the storm Tour Tickets - Marburg, Erwin-Piscator-Haus

Event-Datum
Donnerstag, den 17. Oktober 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Biegenstraße 15,
35037 Marburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Magnetic Music GmbH (Kontakt)

Die Buchung von Rollstuhlfahrerplätzen und dazugehörigen Begleitpersonen sind ausschließlich über Tel. 06421-991215 oder info@marburg-tourismus.de möglich.

Folgende Plätze sind für hörgeschädigte Menschen nutzbar: Zusatzreihen A, B, C Reihe 1, Plätze 1 - 9 und 20-28 Reihe 2, Plätze 1 - 10 und 22-30 Reihe 3, Plätze 1 - 11 und 18-28 Reihe 4 Reihe 15 - 24
Ticketpreise
von 29,60 EUR bis 38,40 EUR und Ermäßigungen
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Bild: The Irish Folk Festival
Jeder, der das Irish Folk Festival (IFF) besucht hat, weiß, was ihn erwartet. Die Ruhe vor dem Sturm. Ein spannendes Musikerlebnis lebt von Gegensätzen, die unsere Gefühle in Wallung bringen. Es ist wie mit dem Wetter, das sich zwischen Hochs und Tiefs entwickelt. Das dreistündige Konzert fängt immer mit ruhigen, erdigen und oft mythischen Tönen an. Sie sind der Energiespeicher, den Musik, Tanz und Gesang brauchen, um später ihre volle Energie entfalten zu können. Dass sich hier etwas zusammenbraut, spürt man spätestens, wenn die letzte Gruppe vor der Pause die Bühne betritt. Dann weht eine frische Brise durch die Hallen. Beim Pausenbier kribbelt es einem im Bauch. Man spürt, dass sich hinter den Kulissen ein Sturm zusammenbraut, der sich mit dem Headliner gleich auf der Bühne entfaltet. Orkanstärke ist spätestens dann angesagt, wenn alle vier Programmpunkte gemeinsam die Bühne zu der berühmt berüchtigten Session betreten. Diese entfesselten Wetterphänomene wären aber ohne das enthusiastische IFF Publikum nicht denkbar. Ihr seid die treuesten Wetterfrösche und Wetterhexen, weil ihr seit 46 Jahren bei Wind und Wetter zu unseren Tourneen pilgert. Das IFF verdankt seine Faszination der ausgewogenen Balance von Hoch und Tief, von Ent- und Anspannung, von Neu und Alt. Mit etwas Selbstkritik sei gesagt: Man hätte nicht 46 Jahre damit warten sollen, eine IFF Tour „The calm before the storm“ zu nennen. Caroline Keane & Tom Delany Caroline & Tom haben beide einen Master für traditionelle irische Musik an der Uni in Limerick absolviert. Neben der akademischen Anerkennung genießen sie auch die ihrer nicht promovierten Musikerkollegen/innen, weil ihre Musik direkt aus dem Herzen kommt und damit jeden emotional erreicht. Sie sind eine Hälfte des Quartetts „Four Winds“, das sich weltweit nach und nach einen Namen macht. Das Zusammenspiel des Duos ist geschmeidig, frei fließend und von einer großen Ausdrucksstärke. Ein Klang, der so erfrischend ist wie ein sprudelnder Bergbach. Wer seinen Durst nach Tradition pur mal so richtig löschen möchte, der hat beim IFF jetzt dazu die Gelegenheit. Barry Kerr – Soulful songs Mike Harding, der führende Rundfunk-Moderator der BBC in Sachen Folk, sagte neulich über den Äther: „I love this guy!“ und hat Barry Kerr mit Singer-Songwritern wie Christy Moore und Dick Gaughan in einem Atemzug genannt. Hervorragende Interpreten wie Cara Dillon, Karan Casey, Beoga, Kate Rusby oder auch The Rapparees coverten schon seine Lieder. Da die meisten dieser Künstler genauso wie Barry aus Nordirland kommen, trifft sein Songwriting wohl den Nerv der dort lebenden Menschen. Barry ist ein kleines Universalgenie. Er ist Multiinstrumentalist, der meisterhaft Gitarre, Uillean Pipes, Whistles und Flute spielt. Weiterhin ist er ein Maler mit einer ganz eigenen Handschrift. Seine Bilder – viele davon mit einem Bezug zur Musikszene – kann man in Galerien und Kulturzentren in ganz Irland und inzwischen auch international bewundern. Barry war 2015 das erste Mal bei IFF zu Gast und seitdem fragen die Fans immer wieder: Wann kommt Barry zurück? The Fitzgeralds – Canada’s new Folk sensation Die drei Geschwister Kerry, Julie und Tom sind hochkarätige Fiddlespieler, die alle Nuancen der irischen Tradition verinnerlicht haben. Oft schaffen zwei Fiddles eine groovende Polyrhythmik und die dritte Fiddle tobt sich dann in halsbrecherischen Soli auf diesem Fundament aus. Die jungen Kanadier haben aber auch Einsprengsel aus Bluegrass, French-Canadian und Jazz im Repertoire. Hie und da meint man eine Inkarnation von Stéphane Grappelli zu hören, der mit seinem jazzigen Swing einen Ausflug zu den Kelten unternimmt. Wenn jetzt jemand denkt, ein Fitzgeralds Konzert sei eine Überdosis an Fiddles, den kann man beruhigen. Die Künstler spielen z.B. auch Klavier. Zudem laden sie als Vierten im Bunde immer wieder die Crème de la Crème der kanadischen Gitarristen ein. Die Magie dieses Quartetts bricht vor allem dann durch, wenn die Künstler zu tanzen beginnen. Aber aufgepasst! Sie spielen ihre Fiddles und steppen auch noch dabei auf eine völlig ausgeflippte Art und Weise. Die Geschwister sind sowohl im amerikanischen Tap als auch in der irischen Tradition Trendsetter. Was sie auf das Parkett bringen ist atemberaubend explosiv, geladen mit ungestümer Lebensfreude und überschäumender Kreativität! Mànran – Trademark Scot Rock Die schottische Tageszeitung Daily Record titelt: “If you want a party, call Mànran!” Gesagt getan. Schottlands führende Scot Rock Band reist mit der Mission an, um - wie man so schön sagt - die Puppen tanzen zu lassen. Was macht den Mànran Sound so tanzbar bzw. attraktiv? Es ist die einzigartige Stimme vom Ewen Henderson und das weltweit einzigartige Duett zwischen irischen Uillean und schottischen Bagpipes. Es ist teuflisch schwer zwei Dudelsäcke mit zwei verschiedenen Tonlagen stimmig zu spielen. Das schafft einen Klang, den keine andere Band als Bläsersatz zu bieten hat. Zudem sind es eigene Songs mit einem hohen Wiedererkennungswert und eine feine Auswahl der besten Scottish und Irish Folk Klassiker. Gesungen wird sowohl auf Gälisch als auch Englisch, wobei sich das berühmte Zünglein an der Waage eher in Richtung Gälisch neigt. Wenn es um das Austarieren von Rock und Tradition geht, dann bleibt es aber in der goldenen Mitte schweben. Die fünf Schotten und ein Ire sind Meister, wenn es um eine feine Balance von Pipes, Fiddle, Akkordeon mit Schlagzeug, Gitarre und E-Bass geht. P + C Magnetic Music Verlag 2019
Bild: Erwin-Piscator-Haus Marburg

Am 4. Juni ab 13 Uhr und am 5. Juni ab 10 Uhr öffnet das Erwin-Piscator-Haus nach drei Jahren Umbau seine Pforten. Im Herzen von Marburg bietet das neue Kultur- und Tagungszentrum flexibel und bis zu 3600 Gästen Platz. Ob Live-Musik, Matinee, Brunch oder Drink auf der Dachterrasse, Führungen oder Abendshow - geboten werden Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen beim Eröffnungswochenende unterschiedlichste Möglichkeiten, das neue Kultur- und Tagungszentrum zu erfahren und zu erleben