Bild: The Necks
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Information zur Veranstaltung

Es ist schon ein Kreuz mit den Schubladen! Sind The Necks eine Jazzband, weil die drei Musiker sich mit Zeit, Bewegung und Ausdruck beschäftigen? Oder sind sie ein minimalistisches Ambient-Trio, weil sie sich bei ihren Experimenten einer konventionellen Dramaturgie und der Ausstellung von Virtuosität verweigern? Oder sind sie vielleicht gar eine Rock-Band, weil sie es mitunter richtig krachen lassen können.

 

Seit 25 Jahren existiert die Band als The Necks, aber die drei Musiker spielen noch länger zusammen. Ende 2013 erschien mit „Open“ das bislang 17. Album: ein Track, eine Drift, fast 70 Minuten lang, voller magischer Momente zwischen Stille und Krach. Musik zur Schärfung der Sinne, wobei der Kritiker Chris Dahlen („Pitchfork“) Abrahams´ bedächtige Art der Improvisation mit einem Hund verglich, der bei einer Überlandfahrt den Kopf aus dem Autofenster hält. Live spielen The Necks meist Sets von einer Stunde, vertrauend darauf, dass einer die passende Idee hat, um die Band abheben zu lassen. Was dann passiert beschreibt Tony Buck in einem Interview so: „Wenn wir das Stück ins Laufen gebracht haben, halten wir uns so weit wie möglich raus und überlassen der Musik die Entwicklung. Dabei werden wir selbst immer wieder überrascht.“

Und Abrahams ergänzt: „Ich fühle dann, dass die Musik mich sie spielen macht.“ Für manche klingt das esoterisch, andere hören hier die beste Band der Welt. Wenn die Musik mitspielt...