The Sands Family - Songs From The North Of Ireland Tickets - Ulm, Stadthaus

Event-Datum
Donnerstag, den 09. Mai 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Münsterplatz 50,
89073 Ulm
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: NPG-Event (Kontakt)

Rollstuhlfahrerplätze und Eintrittskarten für Menschen mit 100% Behinderung sowie der gleichzeitigen Notwendigkeit einer Begleitperson gibt es ausschließlich über die Neue Pressegesellschaft unter Tel. Nr.: 0731-156 423.

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Ticketpreise
ab 22,90 EUR
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Bild: The Sands Family
Nicht nur in ihrer Heimat, auf der „grünen Insel”, sondern auch international, gehört die Gruppe nach wie vor zu den bekanntesten und renommiertesten Irish Folk Institutionen, mit über 20 Plattenveröffentlichungen in nunmehr 48 Jahren (erste Aufnahmen 1968) und unzähligen Konzerten auf weltweiten Tourneen.

Das große Spektrum reicht dabei von intimen Folkclubs bis zu illustren Auftrittsorten wie der New Yorker Carnegie Hall, der Royal Albert Hall in London, dem Olympiastadion in Moskau, dem „Festival des politischen Liedes“ in Berlin, oder dem „Bardentreffen“ in Nürnberg. Darüber haben die ‚Sands‘ entscheiden dazu beigetragen, dass traditionelle irische Musik auch hierzulande so viele Liebhaber gefunden hat. Schon seit 1974 (!) sind die vier Geschwister Anne (Gesang, Bodhrán), Ben (Gesang, Mandoline, Gitarre, Tin Whistle), Colum (Gesang, Fiddle, Gitarre, Concertina, Kontrabass) und Tommy Sands (Gesang, Gitarre, Banjo, Tin Whistle) regelmäßig in Deutschland unterwegs.
Die Einzigartigkeit bzw. Besonderheit der Sands Family, die sie auch von vielen anderen Bands des Genres unterschiedet, ist dabei, nicht nur traditionelle Songs und Melodien zu interpretieren, sondern die typischen Elemente der irischen Musik mit zeitgemäßen, d.h. auch mit politischen, gesellschafts- und sozialkritischen Texten, zu verbinden. Als engagierte Künstler „die mit ihren politischen Songs Irish-Folk-Geschichte schrieben“ (DIE ZEIT), waren sie dadurch Jahrzehnte als Chronisten in die politische Situation Nordirlands (den nun stattfindenden Friedensprozess nicht zu vergessen) involviert.
So entstanden Songs und Balladen, die - wie "There Were Roses" oder "Daughters And Sons" - zu Klassikern geworden sind und selbst in deutsche Schulbücher aufgenommen wurden.

Besonders hervorzuheben ist dabei Tommy Sands, der nicht nur der Hauptsongschreiber der Gruppe ist, sondern der auch als einer der bedeutendsten irischen Songwriter gilt. Er war ein enger Freund Pete Seegers (+ 2014), trat zu dessen neunzigstem Geburtstag vor achtzehntausend Menschen in New York auf und war auch an dem Tribute to Pete Seeger-Album „Where have all the Flowers gone“ beteiligt. Mit dabei waren u.a. auch Joan Baez und Bruce Stringsteen, mit denen er auch schon solo auftrat.

Live überzeugen alle vier durch meisterhafte Instrumentalkunst, perfekten Harmoniegesang, eine enorme, sehr sympathische Bühnenpräsenz und als wunderbare, humorvolle Geschichtenerzähler. Wesentlich ist zudem die Fähigkeit der Sands Family ihrem Publikum ein Stück Wärme und Menschlichkeit zu vermitteln.
Bild: Stadthaus Ulm

Informationen über das Stadthaus in Ulm:
 
Mit dem Abriss eines sanierungsbedürftigen, ehemaligen Klostergebäudes aus dem 13. Jahrhundert war 1874 auch der Wunsch nach einer Aufwertung des Ulmer Münsters verbunden. Die Kathedrale sollte den Platz alleine beherrschen. 1890 schließlich war die Aufstockung des Turmes zum höchsten Kirchturm der Christenheit vollendet. Die nächsten hundert Jahre aber stritt die Bürgerschaft, stritten Kommunalpolitiker, Architekten und Stadtgestalter über den richtigen Rahmen und Bauwerke, die in Dialog treten können mit dem nunmehr wie verloren auf dem sehr weitflächigen Platz stehenden Ulmer Münster. Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte Ulm 1986 noch einmal einen Wettbewerb aus. Es sollte endlich der letzte werden, der die Lösung bringt. Am 15. November 1986 entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Richard Meier. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Jahrelang debattierte die Bürgerschaft mit demokratischer Leidenschaft über Architekur. Unterstützt wurde der "Richard-Meier-Bau" von der großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Kirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von hochrenommierten Architekturkritikern und vielen mehr. Ein Bürgerentscheid - es gab rund 3000 mehr Neinstimmen als Befürworter - scheiterte 1987, weil das Quorum nicht erreicht wurde. Heute ist das Stadthaus aus der Mitte Ulms nicht mehr wegzudenken
 
(Text und Foto: stadthaus.ulm.de)