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Tingvall Trio / Contrast Quartet

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Information zur Veranstaltung

Der Flügel spielt die zentrale Rolle am Eröffnungsabend des viertägigen Brotfabrik-Festivals. Und der Jazz, jeweils in individuellen, wie modernen und zeitgemäßen Interpretationen, die ganz sicher auch die ein oder andere Überraschung für die Zuhörer bereit halten. „Wenn McCoy Tyner in Südschweden auf Nirwana getroffen wäre, hätte es vermutlich ganz anders geklungen, aber das Tingvall Trio lässt zumindest Momente aufkommen, in denen diese Assoziationen vorbeiziehen“, heißt es plakativ im Presseinfo des multinationalen Trios. Nun steht allein der Name McCoy Tyner im Jazz nicht für Tradition, sondern viel mehr für Innovation und eine ganz eigene, stilprägende Spielweise. Was der Name Nirvana (mit v, denke mal die Grunge-Heroen sind damit gemeint) hier assoziieren soll, ist ganz sicher ungestüme Kraft und Aufbegehren (selbst in der Melancholie). Und Südschweden steht für nordischen Folk, dessen Klarheit und Melodik ganz sicher auch Spuren im Spiel von Martin Tingvall hinterlasse n hat. Dass doch noch ein Kubaner Kontrabass spielt, macht die Exotik komplett. Der Pianist beschreibt die Einflüsse seiner Musik dann auch folgerichtig als Mixtur aus Jazz, Rock, Folk, Lounge und Klassik, als „skandinavischen Jazz mit kubanischen Anklängen und einer leichten Rock’n Roll Attitüde“. „Norr übertrifft das Erstlingswerk bei weitem. Die elf neuen Stücke aus der Feder des Pianisten gerieten noch fesselnder, abwechslungsreicher und emotionaler. So haben Klavier-Trios Zukunft!“, schrieb Image Hifi zum Release vor einem Jahr. Auch das Contrast Quartet kann man da einreihen, denn es ist – dem Namen zum Trotz – in der Basisbesetzung ein Trio, zu dem sich auf dem Debütalbum und beim Konzert Saxophonist Benjamin Steil zu Kontrabassist Tim Roth, Drummer Martin Standke und Pianist Yuriy Sych gesellt. „Wir zählen nicht in Bandmitgliedern, sondern in Klangfarben, sagt der junge ukrainische Bandleader und Komponist des Contrast Quartets dazu und meint dann die Fender Rhodes als vierte Klangquelle. Die Gewinner des 18. Jazzstipendium der Stadt Frankfurt haben gerade mit „Second Wave“ ihr viel versprechendes Debüt veröffentlicht. „Pianist Yuriy Sych schreibt komplexe Kompositionen mit klassischen Elementen, die das Quartett furios, dynamisch und expressiv interpretiert: Mit Rock’n’Roll-Verve und gerne auch Drum’n’Bass-Beats. Lebendig, lyrisch, intelligent, souverän“, schreibt das Journal Frankfurt dazu. Dass die einzige Fremdkomposition darauf von McCoy Tyner stammt, zeigt, wie gut die Wahl der beiden Acts für dieses Doppelkonzert ist.