Tino Eisbrenner - Zeit, die mir bleibt Tickets - Weinböhla, Zentralgasthof Weinböhla, Ballsaal

Event-Datum
Dienstag, den 21. November 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Kirchplatz 2,
01689 Weinböhla
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Zentralgasthof Weinböhla GmbH (Kontakt)

Werden Ermäßigungen angeboten, gelten folgende Kriterien:

Ermäßigungen sind für Kinder, Schüler, Studenten, Azubis, Schwerbehinderte buchbar. Ausweise sind beim Einlass vorzuzeigen.
Im Zentralgasthof stehen sowohl Rollstuhlplätze als auch behindertengerechte Toiletten zur Verfügung. Die Zufahrt ist vom Parkplatz aus barierefrei.
Familienkarten gelten für 4 Personen davon max. 2 Erwachsene.
Ticketpreise
von 23,50 EUR bis 25,50 EUR
Weitersagen und mit Freunden teilen

Tino Eisbrenner - Zeit, die mir bleibt

Bild: Tino Eisbrenner - Zeit, die mir bleibt
Eigentlich wollte Tino Eisbrenner nie Solist sein - darum entschied er sich 1983 vorerst gegen den Schauspielberuf und für das Leben als Frontmann der jungen Band JESSICA. Drei Jahre kurz war der Steilstart dieser Band. Die gemeinsame Unaufhaltsamkeit wurde mit dem Grundwehrdienst Einzelner jäh aufgehalten, die Band um ihre Zukunft betrogen und Sänger/Texter TINO zum Solisten gezwungen. „Ich beobachte Dich", „Mama", „Bring mir die Sonne" oder „Spieler" waren das Hitvermächtnis dieser ersten drei Jahre. Wiederum drei Jahre hatte der Sänger Zeit, sich neu zu definieren, Hits wie „Kleine Mädchen" und „Unbequemer Geist" zu platzieren und ein neues Team zu bilden - dann war plötzlich das ganze Land verschwunden. Und Eisbrenner verschwand auf der Suche nach neuer Identität und alten Träumen in Amerika bei den Indianern. Tatsächlich kehrte von dort ein gestärkter Künstler zurück, der kosmopolitisch dachte und schier vor Ideen platzte. Er gab Heil-Seminare, moderierte Fernsehshows, konzeptionierte Projekte einer Westernstadt, produzierte ein Hörbuch mit Gojko Mitic, spielte in TV-Serien, veröffentlichte Gedichte und seine frech frühe Autobiographie und schrieb weiter eigene Alben. Weltmusik mit „Der wilde Garten", Folk/Pop mit „Hausboot", Literatouren mit BRECHT oder Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen" brachten ihn durch die Welt. Er arbeitet, weil ihn die Schemata des deutschen Rock/Pop langweilen, mit lateinamerikanischen Musikern, die er in Chile kennenlernte - immer sucht er in seiner Musik nach musikalischen Abenteuern. „Ich habe mit Musik die Welt umwandert", sagt er, „und ich möchte, dass meine Songs dies erlebbar und fühlbar machen. Ich muss das Publikum mit auf die Reise nehmen. Nur dann kann ich verstanden werden." Seine CDs tragen Namen wie „Willkommen in der Welt", „Wege übers Land", „Stark sein", „Mango" oder „Barfuß in Kakteen" und zeigen auch immer den philosophischen, den politisch mutig visionären EISBRENNER. Er beobachtet noch immer. Und er beschreibt, was er sieht - lädt zum Denken ein, lockt den Hörer aus der Gleichgültigkeit oder Resignation. Sogar ein eigenes Festival „Musik statt Krieg" hat er seit 14 Jahren etabliert, um „die Empörten und Tätigen zusammen zu bringen". EISBRENNER ist kein Solist und all das mit Anderen Erschaffene, Erlebte, Erfahrene nennt er die „Zeit, die mir bleibt". Zeit, um die er nicht mehr betrogen werden kann. Zeit von der er gern erzählt in seinen Songs und von der Publikum und Künstler gemeinsam zehren können, um dann weiter miteinander zu reisen.

Musikalische Besetzung:

Tino Eisbrenner (voc/perc/git) ; Alejandro Soto Lacoste (piano/git/voc); Ernesto Villalobos Salamanca (flutes/keyb/git/voc)

Zentralgasthof Weinböhla, Ballsaal, Weinböhla