Trio Ottensamer, Mendes, Quentin Tickets - Schwetzingen, Mozartsaal, Schloss Schwetzingen / Linker Zirkel

Event-Datum
Donnerstag, den 23. Mai 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Schloss-Straße 2,
68723 Schwetzingen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: SWR Media Services GmbH, SWR Service (Kontakt)

Rollstuhlfahrer und anderweitig behinderte Personen mit dem Merkzeichen B in Ihrem Schwerbehindertenausweis, wenden sich bitte an den SWR Classic Service: Tel: 07221 - 300 100
Ticketpreise
von 18,00 EUR bis 64,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Schwetzinger SWR Festspiele 2019
Andreas Ottensamer Klarinette
Paolo Mendes Horn
Julien Quentin Klavier
 
Max Bruch 1838 – 1920
Acht Stücke op. 83 (Auswahl)
 
Johannes Brahms 1833 – 1897
Drei Intermezzi für Klavier op. 117
 
Robert Schumann 1810 – 1856
Adagio und Allegro für Horn
und Klavier op. 70
 
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809 – 1847
Lieder ohne Worte (Auswahl)
 
Carl Reinecke 1824 – 1910
Trio für Klarinette, Horn und -Klavier B-Dur op. 274
 
Das romantische Trio: Klarinette und Horn ersetzen Violine und Violoncello als Partner des Klaviers. Beide sind auf ihre Art romantische Instrumente: das Horn als Klangzeichen der Natur, des Drangs ins Freie und in die Weite; die Klarinette durch ihre Fähigkeit zur Charakterverwandlung, je nachdem, ob sie in hoher oder tiefer Lage, mit geläufiger Virtuosität oder ruhiger Gesanglichkeit gespielt wird. Beide erfuhren im 19. Jahrhundert eine Emanzipation: Die Klarinette setzte sich, nachdem sie zum festen Bestand des Orchesters gehörte, mehr und mehr auch solistisch durch; das Horn gewann durch die Erfindung der Ventiltechnik eine Wendigkeit, mit der es sich für konzertante und kammermusikalische Aufgaben geradezu anbot. Stilistisch kreist das Programm der philharmonischen Solobläser mit ihrem Klavierpartner um Mendelssohn und Schumann: Max Bruchs Triostücke op. 83 sind Lieder ohne Worte in Mendelssohnscher Tradition, Beispiele bester musikalischer Poesie. Carl Reinecke, aus dem heutigen Hamburg gebürtig wie Johannes Brahms, lernte die beiden Romantiker in Leipzig kennen und betrachtete sie zeitlebens als Vor- und Leitbilder. »Ich würde nicht dagegen opponieren, wenn man mich einen Epigonen nennt«, kommentierte er lapidar.