Bild: Tschick - Theaterhaus Stuttgart
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Information zur Veranstaltung

Es ist der Sommer ihres Lebens. Und eine Geschichte, die man nie vergisst. Zwei vierzehnjährige Jungs, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Maik Klingenberg, wohlstandsverwahrlost, nervös und schüchtern trifft auf Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, ein Assi aus der Hochhaussiedlung, der es von der Förderschule irgendwie aufs Gymnasium geschafft hat. Das ungleiche Paar macht sich in einem geklauten Lada auf eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz. Und sie begegnen dabei auf einer Müllkippe am Ende der Welt Isa, einem Mädchen, das Maik die erste Liebe lehrt und die Freundschaft der beiden Jungs auf eine harte Probe stellt.

„Tschick“ ist ein wilder, romantischer Abenteuertrip, für den Wolfgang Herrndorf 2011 mit dem Cle-mens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg ausgezeichnet wurde. In seinem großartigen, für den Leipzi-ger Buchpreis nominierten Roman erzählt der 1965 in Hamburg geborene Autor von dem Sommer, in dem man erwachsen wird, von der ersten Liebe, der ersten richtig großen Dummheit und von einem unbekannten deutschen Land.
 
Regisseur Nils Daniel Finckh inszeniert „Tschick“ als eine radikal poetische Flucht aus dem grauen Alltag hinein in ein wildes, verwegenes und tieftrauriges Sommermärchen. Mit Julia Kelz, Aron Keleta und Yavuz Köroglu stehen dabei drei Mitglieder des Theaterhausensembles auf der Bühne, die den authentischen, rohen und doch zärtlichen Tonfall der Vorlage treffen und das Publikum auf eine atem-beraubende Reise mitnehmen.

„Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)