Umstritten Tickets - Singen, Stadthalle

Event-Datum
Samstag, den 10. November 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Hohgarten 4,
78224 Singen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kultur und Tourismus Singen (Kontakt)

Ermäßigungen für die Theaterringe, außer Kinderringe: 20% für Studenten (bis 27 Jahre), Schwerbehinderte (ab 70% Behinderung), Sozialpaßinhaber, (Nachweis durch Vorlage des Ausweises), 30 % f. Schüler und Jugendliche( Nachweis durch Vorlage des Ausweises).
Bei Kammerkonzerten, Symphoniekonzerten und Studiokonzerten erhält der obengenannte Personenkreis 50 % Ermäßigung.
Rollstuhlfahrer und Personen mit Schwerbehinderung mit "B" im Ausweis erhalten für die Begleitperson eine Freikarte. Buchung nur über die Tourist-Information Singen, Tel. 07731/85-504 oder - 262
Ticketpreise
von 14,00 EUR bis 29,50 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz
Dionysis Grammenos, Klarinette
Marcus Bosch, Dirigent
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

CARL MARIA VON WEBER (1786-1826)
Ouvertüre zur Oper „Oberon“
Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 74

JOHANNES BRAHMS (1833-1897)
Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

„Der neue Prinz der Klarinette“, so feierte das französische Fernseh-Kulturmagazin Télérama den 28-jährigen Griechen Dionysis Grammenos. Nebenbei: Er ist auch einer der charismatischsten Dirigenten seiner Generation. Klarinette studierte Grammenos bei Martin Spangenberg an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar und das Dirigieren an der Musikhochschule Würzburg bei Ari Rasilainen, dem Chefdirigenten der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Noch zu Studienzeiten kürte die Europäische Rundfunkunion Grammenos zum „jungen Musiker des Jahres“. 2013 erhielt er den „Echo“-Preis „Rising Star“, der mit einer Konzertreihe unter anderem in Amsterdam, Wien, Köln, Paris, Stockholm und London verbunden war. In Griechenland gilt Dionysis Grammenos gewissermaßen als nationaler Schatz: Die griechische Post gab eine Briefmarke mit seinem Porträt heraus.

Carl Maria von Weber (1786-1826) lernte 1810 Heinrich Joseph Baermann kennen, den Soloklarinettisten der Münchner Hofkapelle. Er war einer der bedeutendsten Klarinettisten seiner Zeit. Ein kurzes Concertino, das Weber zunächst für Baermann schrieb, gefiel dem König von Bayern so gut, dass er zwei weitere Klarinettenkonzerte bestellte. Die Uraufführung des ersten im Juni 1811 war beim Publikum ein großer Erfolg. 20 Jahre nach Mozarts Konzert in A-Dur gab es nun endlich ein weiteres Referenzstück für die Soloklarinette. Im November 1811 wurde Webers zweites Klarinettenkonzert uraufgeführt. Dieses zeigt besonders eindrucksvoll, dass der Opernkomponist Carl Maria von Weber auch ein begnadeter Musikdramatiker war, wenn er Konzertmusik schrieb. Die Klarinette wurde sein Lieblingsinstrument, das auch in seiner bekanntesten Oper „Der Freischütz“ eine wichtige Rolle spielt. In Carl Maria von Webers letztem Werk, der romantischen Oper „Oberon“, geht es um den Streit des Elfenkönigs mit seiner Frau Titania, ob Männer oder Frauen in der Liebe treuer sind. In der Ouvertüre mit geheimnisvoller Einleitung verbindet Oberons Hornruf sieben verschiedene musikalische Themen aus der Oper.

Johannes Brahms schrieb seine dritte Symphonie 1883, in der Zeit des so genannten „Musikstreits“. Die Vertreter der „Neudeutschen Schule“ sahen die Zukunft in sinfonischer Dichtung und Programmmusik. Die Verfechter der absoluten Musik, zu denen auch Brahms zählte, wollten die Kompositionen nicht an programmatischen Aussagen gemessen wissen. Vor diesem Hintergrund stieß die Uraufführung der Symphonie in Wien auf geteilte Resonanz auch beim Publikum. Ihr Erfolg war aber nicht aufzuhalten. Clara Schumann lobte in einem Brief an Brahms die Poesie und Harmonie des Werks: „Jeder Satz ein Juwel!“.

Bild: Marco Borggreve
Bild: Stadthalle Singen

Seit ihrer Eröffnung im Jahre 2007 feiert die Stadthalle Singen Erfolge.

Längst ist sie eine der wichtigsten Eventlocations der Region geworden und konnte sich bereits in ihren ersten Jahren über den Besuch von rund 350.000 Menschen freuen.

Kein Wundern, denn hier stehen regelmäßig internationale und nationale Stars auf der Bühne.
Die Stadthalle ist bekannt dafür, sich namhafte Künstler wie Amy McDonald, the BossHoss oder Clueso zu sichern, die problemlos die 1.900 Plätze der Halle füllen.  
Auch für Musicals, Festivals, Theater, Messen und Lesungen öffnet die Stadthalle ihre Tore, ebenso für Kinder- und Jugendprogramme, Preisverleihungen, Tagungen, Kongresse und, und, und. Es wäre wohl leichter aufzuzählen, was nicht in der Stadthalle Singen stattfindet, denn die Liste ist kurz.
Das moderne Ambiente, das facettenreiche Programm und die wandelbare Bühne machen die Stadthalle Singen zu einem stets einzigartigen Erlebnis.

Wer einmal hier war, der kommt wieder.  

Stadthalle, Singen