Unvergessen Abonnementkonzert 2 Tickets - Pforzheim, CongressCentrum Großer Saal

Event-Datum
Sonntag, den 11. November 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Am Waisenhausplatz 1 - 3,
75172 Pforzheim
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim gGmbH (Kontakt)

Ermäßigung für Schüler, Studenten, Freiwilligendienstleistende und Inhaber des PforzheimPasses der Stufen C-F. Gültigen Ausweis beim Einlasspersonal vorzeigen.
Ticketpreise
von 30,80 EUR bis 59,40 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Sonntag, 11.11.2018, 19.00 Uhr
Werkeinführung 18.15 Uhr

Unvergessen

Maximilian Hornung, Violoncello
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Timo Handschuh, Leitung

Franz Schubert (1797-1828)
Streichquintett C-Dur
Arpeggione-Sonate für Violoncello und Streichorchester D 821

Varsha Azarashvili (*1936)
Cellokonzert

Mieczyslaw Weinberg (1919-1996)
Sinfonie Nr. 7 Op. 81

Unvergessen
Das zweite Abonnementkonzert gehört ganz den Sängern – auch wenn darin keine einzige menschliche Stimme erklingt. Vor allem der Frühromantiker Franz Schubert, aber auch der große georgische Komponist Varsha Azarashvili und sogar der Schostakowitsch sehr nahe stehende Pole Mieczyslaw Weinberg entwickeln ihre Instrumentalwerke aus dem Gesang: Immer wieder lassen sie sich hinreißen zu weiten Kantilenen, in denen ein imaginärer Sänger seine Stimme wundervoll zum Schwingen bringen darf. Schubert hat mit dieser ihm so ureigenen Art des Komponierens vor allem in der Arpeggione-Sonate gleich noch einem besonderen Instrument, dem „Arpeggione“ ein Denkmal gesetzt. Diese eigenartige Bogengitarre (zwischen Gitarre und Violoncello) ist zwar nur sehr kurz im Gebrauch gewesen, wird aber bis heute wegen der besonderen Schönheit und Ausdrucksstärke von Schuberts Sonate als besonders verzauberndes Instrument angesehen. Schuberts Streichquintett, ein Spätwerk aus seinem Todesjahr, betört den Hörer durch sein ganz eigenes Timbre, das von den zwei unterschiedlichen Bassstimmen herrührt. Differenzierteste Klangfacetten seines Instrumentes kann der Solist im Cellokonzert von Azarashvili entfalten. Und mit seiner siebten Sinfonie in der für ein doch modernes Orchesterwerk pikanten Klangmischung Cembalo und Streichorchester singt sich der lange völlig zu Unrecht im Schatten des großen Shostakovich stehende Weinberg selbst ein Ständchen anlässlich seines bevorstehenden 100. Geburtstages.

Rhapsody in School
Maximilian Hornung besucht gerne eine Schulklasse!
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Anne-Katrin Mücke: muecke@swdko-pforzheim.de

Maximilian Hornung, Violoncello
1986 in Augsburg geboren. Cello-Unterricht und Studium bei Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 startete eine rege Konzerttätigkeit mit Auftritten bei zahlreichen Festivals und mit führenden Orchestern (Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (dort war er 2009-2013 als Erster Solocellist unter Vertrag), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, London Mozart Players, Münchener Kammerorchester, Pittsburgh Symphony Orchestra uvm.) weit über die Grenzen Europas hinaus. Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim verbindet ihn eine lange Zusammenarbeit, in der auch eine CD-Einspielung mit Cellowerken von Victor Herbert, entstand. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert. Zum Wintersemester 2017/2018 übernahm er die Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München.

Die Konzertkarten sind übertragbar. Programm- und Terminänderungen bleiben vorbehalten, bei höherer Gewalt ist das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim nicht zum Ersatz verpflichtet.
Bild: Congress Centrum Pforzheim

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