Bild: Villa Kohlenstaub - Ruhrpott Revue TheaterBild: Villa Kohlenstaub - Ruhrpott Revue Theater
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Information zur Veranstaltung

Im Mittelpunkt der in die 1980er Jahre platzierten Handlung steht das alte Zechenhäusken „Villa Kohlenstaub“, eine Doppelhaushälfte in der Zechensiedlung „Glückauf“, erbaut noch vor dem 1 Weltkrieg, das von den damaligen Bewohnern liebevoll auf diesen Namen getauft wurde. Der Name blieb über die folgenden Jahrzehnte bestehen, trotz wechselvoller Weltgeschichte und einschneidender Veränderungen in der Zechensiedlung. Bewohnt wird das Haus in der linken Hälfte von Omma Käthe und ihrem pflegebedürftigen Ehemann Paule. Omma Käthe kämpft zusammen mit dem Hausgeist „Kohlenstaub“ gegen die von ihrem Sohn geplante Abschiebung in das Pflegeheim.

In der rechten Haushälfte wohnen Anton und Else zusammen mit ihren Töchtern. Zwischen Anton und Else entbrennt ein heftiger Streit um die neue Nutzung des alten Kellers. Anton möchte mit seinen Kumpeln endlich seinen „Partykeller“ verwirklichen. Else dagegen will für ihre Frauengruppe einen „Aerobic-Keller“. Die entstehenden Konflikte eskalieren, zumal Omma Käthes Schwiegersohn mit seinen Umbauplänen den bisher idyllischen Hausfrieden massiv beeinträchtigt. Alltägliche Lebenssituationen der Menschen zwischen Kohle, Kultur, Strukturwandel werden verknüpft mit der Geschichte des Bergbaus und der Schließung der letzten Zeche Prosper-Haniel in Bottrop zu Jahresende. 

(Quelle Text: www.ruhrpott-revue.de)(Quelle Bild: Frank Siebers)