FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.
Bild: Vox RheniBild: Vox Rheni
Jetzt Karten für die Konzerte von Vox Rheni sichern und Vocalmusik 2021 live erleben. weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem in d-Moll (KV 626), seine letzte und wohl umstrittenste Komposition, ist ein Werk voll spiritueller Kraft und Ausdrucks. Das Requiem zählt zu seinen beliebtesten und am meisten geschätzten Werken, obwohl es tatsächlich nur zu etwa zwei Drittel von Mozart selbst verfasst wurde, da er noch während der Komposition verstarb.

Eingeleitet wird das Konzert mit der Psalmvertonung. "Nisi dominus", Zelenka stirbt 1745 in Dresden, ohne nennenswerte Beachtung erfahren zu haben. Johann Sebastian Bach besaß Abschriften von einigen seiner Werke, beide kannten und schätzten sich wohl auch. Erst im 20. Jahrhundert wird Zelenkas Musik wiederentdeckt. Jan Dismas Zelenka wenigstens heute zunehmend seinen ihm gebührenden Platz ein, als einer der größten und eigenständigsten Komponisten der späteren Barockzeit.

Eine der bekanntesten Kantaten von Johann Sebastian Bach, Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 140 wurde für den im Kirchenjahr nur selten vorkommenden 27. Sonntag nach Trinitatis komponiert.
Diesen Sonntag gibt es nur, wenn Ostern auf einen der Tage vor dem 27. März fällt. Bach erlebte diesen Sonntag in seiner Leipziger Amtszeit nur zweimal: im Jahre 1731 und 1742. Die Uraufführung erfolgte am 25. November 1731.
Grundgedanke des Textes ist die bildliche Gleichsetzung der Verbindung zwischen Jesus und der menschlichen Seele mit einer Hochzeit. Wie bei antiken orientalischen Hochzeiten der Bräutigam anscheinend zu einem nicht genau festgesetzten Zeitpunkt erschien, dann aber ein ordentliches Fest erwartete, so soll die Seele ständig bereit sein, Gott zu begegnen.