Bild: Wachauer Festival-Nächte
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Information zur Veranstaltung

Seit 1997 veranstaltet das Ensemble „amici musicae“, Chor & Orchester, Leipzig seine jährlichen Sommerkonzerte in der Kirchruine Wachau, welche nach dem Freilegen des Kirchen-Innenraumes als besonderer Ort der Musik und Besinnung wiederbelebt wurde. In diesem Jahr kann die Besonderheit dieser Konzerte – eine Symbiose aus traumhafter Kulisse der Kirchruine, Musik, Tanzperformance und Lichtinstallation – gleich an drei aufeinanderfolgenden Abendenden und einem Vormittag erlebt werden.
Das Festival wird eröffnet durch das „Wachauer Podium Junger Solisten“ mit dem mehrfach preisgekrönten Jugendsinfonieorchester Leipzig. Auf dem Programm steht neben dem Violinkonzert Nr. 1, g-Moll, op. 26 von Max Bruch das beliebte Konzert für Posaune und Orchester (1924) von Launy Grøndahl.
Am Folgeabend verwandelt die freie Konzertform der Musiknacht die Kirchruine in einen unkonventionellen Konzertsaal. Unter dem Titel „Der Klang im Spot“ verschmelzen SolistInnen, Ensembles, TänzerInnen und Installationen zu einem Gesamtkunstwerk. Hier entscheiden die ZuhörerInnen selbst, welchen Konzertteil sie jeweils besuchen möchten. Einmal Eintritt gezahlt, kann jedes der vielen kleineren Themenkonzerte besucht werden.
Den Höhepunkt bildet am dritten Abend die konzertante Aufführung der Masque „The Fairy Queen“ von Henry Purcell. Der Stoff, eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, könnte nicht besser in das Ambiente der Ruine passen. SolistInnen und „amici musicae“ sorgen für einen kurzweiligen Konzertabend und entführen das Publikum in die Musikwelt des späten 17. Jahrhunderts.
Ein Sonntagsgottesdienst mit Bachkantate schließt das Festival ab und lädt Besucherinnen und Besucher ein, die Kirchruine Wachau einmal nicht als spektakuläre Konzertkulisse, sondern als Ort der Andacht und Besinnung zu genießen.