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Bild: War Requiem - Benjamin Britten

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Benjamin Brittens bestürzende und ergreifende Requiem-Komposition wurde 1962 in der neu erbauten Kathedrale von Coventry uraufgeführt, die 12 Jahre zuvor von der nationalsozialistischen Kriegsfurie verheert worden war. Die lateinische MISSA PRO DEFUNCTIS und Gedichte von Wilfred Owen, einem im Ersten Weltkrieg gefallenen jungen Dichter, lieferten den Text.
Die Erinnerung an Krieg, Leiden und an das Grauen der Zerstörung, aber auch die Hoffnung auf Neubeging und Versöhnung sprechen aus diesem Chorwerk, einem der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts. Britten schrieb als Motto vor die Partitur ein Zitat von Wilfred Owen:

My subject is War, and the pity of War,
The Poetry is in the pity ...
All a poet can do today is warn.

(Mein Thema ist der Krieg und das Leid des Krieges. Die Dichtkunst liegt im Mitleid ... Das einzige, was ein Dichter heute tun kann, ist zu warnen.)
Benjamin Britten war Prinzessin Margaret von Hessen und bei Rhein, einer Angehörigen des englischen Königshauses und Darmstädter Ikone, freundschaftlich verbunden. Diese Verbindung zeugt von den positiven Kräften der Humanität, die alle Gräben des Krieges und des Hasses zu überbrücken vermag. So ist denn der Wille zu Versöhnung, aber auch der Aufruf zu Wachsamkeit und Verantwortung dem Werk eingeschrieben.  
Dieser Aufruf sollte allen Menschen Verpflichtung sein – 1944 teilte Darmstadt das fürchterliche Schicksal Coventrys, aber auch das Rotterdams und Warschaus. Noch viele andere Städte in der Welt mussten seitdem folgen. Brittens Werk ist aktuell.