Waraku-kai Shou
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Information zur Veranstaltung

Taiko ist das japanische Wort für dicke Trommel. Die tiefen, basserfüllten Töne gehen jedem unter die Haut und haben deshalb eine faszinierende Wirkung auf unsere Gefühlswelt. Sie wurden im Krieg zur Einschüchterung der Feinde eingesetzt, ebenso ist sie fester Bestandteil bei Riten japanischer Tempel und Schreine. In Japan gibt es zahlreiche Gruppen, die mit der Taiko die Kraft, die Harmonie und Zusammengehörigkeit zum Ausdruck bringen. Waraku-kai SHOU hat eine sehr kraftvolle und ausgeprägte eigens von Noboru Tanaka entwickelte Stilform, die in jedem seiner selbst komponierten Stücke zum Ausdruck gebracht wird. Ob an der O-Daiko (die große Trommel), Nagadodaiko oder an der Shamisen (das 3 Saiten, gitarrenähnliche Zupfinstrument); Noboru Tanaka hat eine Ausstrahlung der besonderen Art. Es ist das Anliegen von Noboru Tanaka, die klassischen, traditionellen Taiko-Rhythmen frei von modernen Showeffekten und Einflüssen zu präsentieren.

Profil von Waraku-kai Shou Noboru Tanaka wurde 1953 in der Region Aomori im Norden Japans geboren. 1978 begann er das Spiel des Tsugaru-Shamisen (ein 3-saitiges, traditionelles japanisches Zupfinstrument) zu erlernen. 1985 erreichte er den Meistergrad im Shamisenspiel. Neben dem Shamisenspiel begann er auch das Spiel der Taiko (japanische Trommel, wörtlich „dicke Trommel“) zu studieren. Im Jahre 1996 wurde die Trommelgruppe Waraku-kai SHOU unter der Leitung von Tanaka Noboru in Kawasaki, gegründet. Die Gruppe oder auch Verein besteht derzeit aus ca. 240 Mitgliedern (vom 3-Jährigen bis zum 70 Jährigen) die von Noboru Tanaka selbst unterrichtet werden. Neben der Taiko lehrt er ausgewählten Schülern die Tsugaru Shamisen. Die aus Aomori, seiner nördlichen Heimat stammende Tsugaru Shamisen wird etwas härter gespielt, die Musik deshalb kräftiger klingt als bei der herkömmlichen Shamisen. Sie zählt auch nicht zu den Zupfinstrumenten, sondern wird nach Kida Schulart als Schlaginstrument bezeichnet. Er selbst hat bei dem berühmten Lehrer Kida Rinkosho in Aomori gelernt und nennt sich nach Tradition selbst zu Ehren seines Lehrers mit dessen Namen. Seine Gruppen in Kawasaki, Yokohama und Tokio haben regelmäßig Auftritte, die auch über die Regionen von Tokio hinausreichen. Unter anderem hatte die Gruppe schon Auftritte, in Hawaii, Australien, Korea, China und bei uns in Deutschland. Tanaka Sensei ist sehr gerne Deutschland und nimmt immer wieder den Weg auf sich, hier in Deutschland, uns das japanische Taiko näher zu bringen. Er ist offen für jeden und ermöglicht auch in Japan an seinen Unterrichtskursen teilzunehmen. Zurzeit gibt es drei Ablegergruppen (ca. 80 Schüler) in Deutschland die der japanischen Gruppe Waraku-kai SHOU angehören und nach der Anleitung Tanakas seinen Taikostil erlernen.

Die Bedeutung des Namens: „Wa“ hat Bedeutung für Japan selbst auch bezeichnend für japanisch, aus Japan stammend. Andererseits bedeutet es auch Harmonie und Friede. „raku“ bedeutet Spaß, Freude und auch Musik „kai“ ist das Wort für Verein, Gruppe oder auch Zusammenkunft „SHOU“ ist die chinesische On-Lesung von dem Wort Noboru, was der Vorname Tanakas ist.