Warum Frida eigentlich Frieda hieß Tickets - Stuttgart, Theaterhaus - T4

Event-Datum
Sonntag, den 25. November 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Siemensstr. 11,
70469 Stuttgart
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Theaterhaus Stuttgart e.V. (Kontakt)

Rollstuhlplätze sind nur über das Theaterhaus Stuttgart buchbar.

Ermäßigte Karten gibt es für bestimmte Veranstaltungen (siehe Programm) gegen Vorlage eines gültigen Ausweises für: Schüler, Studenten, Azubis, Menschen mit Behinderung und Arbeitslose.

Bitte beachten Sie, dass nicht für jede Veranstaltung Ermäßigungen möglich sind.

Im Theaterhaus ist kein Umtausch von Normalpreiskarten in ermäßigte Karten möglich!
Ticketpreise
ab 13,00 EUR
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Bild: Warum Frida eigentlich Frieda hieß -  Living History Gruppe
Pressetext Frieda:

„Warum Frida eigentlich Frieda hieß" ist eine künstlerische Annäherung an ein Vermächtnis. Eine einzigartige Inszenierung, die es in dieser Form noch nie gab.
Eine beeindruckende Collage aus Feldpostbriefen, Tagebucheinträgen, Zeitungsmeldungen, Musik und Geschichtsdarstellung.
Wilhelm Grübele aus Unterweissach, bei Backnang, Familienvater, Landwirt und Frontsoldat im 1. Weltkrieg, hatte ein ganz besonderes Anliegen. Er bat seine Kinder, Enkel und Urenkel, alle seine Feldpostbriefe, Postkarten und Fotografien aus dem 1. Weltkrieg aufzubewahren, als Mahnung wider das Vergessen und gegen den Irrsinn des Krieges.
Es ist ein Glücksfall, dass sein Testament die Zeit überdauerte. Der Schriftverkehr zwischen ihm und seiner Frau Pauline ist weit mehr als ein emotionales Zeitdokument. Es ist ein historischer Schatz, der es uns ermöglicht einen schonungslosen Einblick in eine längst vergangene Zeit zu erhaschen, die erschreckend aktuell ist.
Manuela Stricker, Urenkelin, liest aus den Briefen von Wilhelm und Pauline und lüftet auch das Rätsel um den Vornamen ihrer Großtante Frida. Es ist so, als ob Wilhelm, Pauline, Frida, Luisle und Gottlieble mitten unter uns wären. Ihre Stimmen finden wieder Gehör. Es werden unsichtbare Bande geknüpft. Ein Link in die Vergangenheit - eine intime Interpretation der vor über hundert Jahren in Sütterlin verfassten Hoffnungen, Sorgen und Ängste.
Mitglieder der Living History Gruppe Süddeutsches Militär e.V., eine der renommiertesten musealen Darstellungsgruppen, machen authentisch und hautnah den mörderischen Alltag eines Frontsoldaten im 1. Weltkrieg erlebbar.
Markus Stricker und Micha Schad von Wendrsonn, der erfolgreichsten Mundartband im Südwesten, spielen Lieder aus der Zeit und Jürgen Hestler, Studiendirektor und Vorsitzender des Heimatverein Weissacher Tal, recherchierte in mühsamer Kleinstarbeit, Meldungen und Zeitungsartikel aus der Zeit von 1914-1918.
"Warum Frida eigentlich Frieda hieß" ist eine eindringliche Mahnung für den Frieden, "weil Friede das Schönste und Wichtigste für alle Menschen ist" wie Wilhelm Grübele unermüdlich beteuerte.
Bild: Theaterhaus Stuttgart

Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der innovativsten Kulturprojekte Europas mit einer einmaligen Mischung aus Kunst, Sport und Sozialmanagement. Der neue Typus einer theatralischen Institution.

Seit der Einweihung des neuen Hauses im März 2003 haben die Besucherzahlen die kühnsten Erwartungen übertroffen. Überzeugen Sie sich doch selbst. (Foto: theaterhaus.com)