Wellküren - Programm. "Abendlandler" Tickets - Lohr am Main, Alte Turnhalle Lohr

Event-Datum
Sonntag, den 05. Mai 2019
Beginn: 17:00 Uhr
Event-Ort
Gärtnerstraße 2,
97816 Lohr am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: ktm-events Lohr (Kontakt)

Ticketpreise
ab 23,20 EUR
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Bild: Die Wellküren
Die selbsternannten Retter des Abendlandes sitzen jetzt im Reichstag. Versorgte Wut-Bürger haben sie da reingebrüllt. Und die Bayerische Staatsregierung verwandelt vorauseilend und aus panischer Angst vor dem drohenden Machtverlust die (Popu-)Liste der AFD in Realpolitik: Asylplan, Ankerzentren, Polizeiaufgabengesetz, Grenzpolizei, Kreuzerlass … Ja, geht’s noch blöder, Herr … ? Die Wellküren, Gründerinnen der STUGIDA- Bewegung (Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes), verteidigen und feiern in ihrem Programm das freie Abendland und den Abend an sich. Mit bayerischem Dreigesang gegen stumpfe Einfalt. Alles echt, kein Fake dabei! Und sogar ein Morgenlandler ist drin. Sie blasen den Leitkultur-Marsch, spielen Mozarts A-Dur Klaviersonate in G-Dur auf Hackbrett, Harfe und Gitarre, haben extra Bass- Ukulele gelernt für ihre Nina-Simone-Hommage „Mei Oida, der schaut auf mi“ im Stubenmusik- Format. Mit einer Tarantella vertreiben Sie Hermes, UPS und DHL aus ihrem Heimatort Oberschweinbach und ihr „Monilog“ fordert eindringlich „I wui endlich mei Ruah!“ von der monotonen Beschallung aus den Talkshow- und Facebook-Blasen. Sie analysieren „Die Hormonelle Demenz von Männern im Wechsel“ und bekennen überzeugt, dass auch der nicht mehr ganz so junge Mensch noch was empfinden kann. Abendlandler ist besonders geeignet für Menschen, die auch wenn’s dunkel wird, den Humor nicht verlieren. Nach über 30 Jahren auf der Bühne sind die drei Schwestern darin wahre Expertinnen geworden. Die Presse schreibt zum Programm: Süddeutsche Zeitung vom 12. Juni 2018: „Ein Abend mit den Wellküren: eine Schweinsgaudi und lehrreich noch dazu. 50 Jahre lang war man davon ausgegangen, dass in „Spiel mir das Lied vom Tod“ eine Mundharmonika jault. Im Lustspielhaus stellt sich nun heraus: Beschiss! Ennio Morricone hat uns veräppelt! Eine Nonnentrompete war’s, auch Trumscheit genannt … Bei aller Gaudi sind die Damen politischer geworden, klingen zuweilen wie die Biermösl Blosn, eine Oktave höher, aber kein Gramm weniger böse. Dobrindt? Aufs Maul! Söder? Erst recht! Alice Weidel? „Manche haben Haare auf den Zähnen – bei der hat jeder Zahn eine eigene Frisur!“ Ewig schade, dass nach zwei Stunden Zeit für die Zugaben ist: Simsalabimbambasaladusaladim und „Kimmt schee hoamli de Nacht“, das Lieblingslied der Eltern. Denen den aller- herzlichsten Dank für all die tollen Musikantenkinder.“