What makes us human? - Tanz/visuell Performance Tickets - Ulm, Stadthaus Ulm

Event-Datum
Sonntag, den 05. November 2017
Beginn: 21:15 Uhr
Event-Ort
Münsterplatz 50,
89073 Ulm
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Movingrhizomes (Kontakt)

Ermäßigte Karten nur gegen Vorlage eines Ausweises an unseren Vorverkaufsstellen.

Rollstuhlfahrer und Begleitperson erhalten ein gemeinsames Ticket, die Begleitperson erhält freien Eintritt.
Rollstuhlfahrer wenden sich bitte direkt an den Kartenservice der Südwestpresse unter Tel.Nr.: 0731-156 855
Ticketpreise
ab 18,00 EUR und Ermäßigungen
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What makes us human? - Tanz/visuell Performance

Bild: What makes us human? - Tanz/visuell Performance
´What makes us human?´ ist eine multidisziplinäre Installation, in der visuelle Elemente, Tänzer, Schauspieler, Musiker und ein Soundtrack den aktiven Hauptpart übernehmen. Aber auch das Publikum ist ein wichtiger Teil der Geschichte, denn es hat die Möglichkeit mit den Darstellern, der Installation und mit sich selbst zu interagieren.

Durch die Performance wollen wir versuchen, den Zuschauer aufzurütteln und zu befragen. Das an der Performance beteiligte Publikum soll Wahlmöglichkeiten im Leben betrachten, genauso wie die möglichen Auswirkungen seiner Entscheidungen auf Andere, oder auf die Umwelt.

Die Performance nimmt die Öffentlichkeit mit auf eine Reise, die es in die Perspektiven seiner Identität eintauchen läßt:

Wie sehen wir uns selbst - und gegenseitig?
Wie wollen wir uns selbst in der Zukunft sehen?
Was macht uns im Grunde menschlich oder unmenschlich?
Bild: Stadthaus Ulm

Informationen über das Stadthaus in Ulm:
 
Mit dem Abriss eines sanierungsbedürftigen, ehemaligen Klostergebäudes aus dem 13. Jahrhundert war 1874 auch der Wunsch nach einer Aufwertung des Ulmer Münsters verbunden. Die Kathedrale sollte den Platz alleine beherrschen. 1890 schließlich war die Aufstockung des Turmes zum höchsten Kirchturm der Christenheit vollendet. Die nächsten hundert Jahre aber stritt die Bürgerschaft, stritten Kommunalpolitiker, Architekten und Stadtgestalter über den richtigen Rahmen und Bauwerke, die in Dialog treten können mit dem nunmehr wie verloren auf dem sehr weitflächigen Platz stehenden Ulmer Münster. Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte Ulm 1986 noch einmal einen Wettbewerb aus. Es sollte endlich der letzte werden, der die Lösung bringt. Am 15. November 1986 entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Richard Meier. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Jahrelang debattierte die Bürgerschaft mit demokratischer Leidenschaft über Architekur. Unterstützt wurde der "Richard-Meier-Bau" von der großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Kirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von hochrenommierten Architekturkritikern und vielen mehr. Ein Bürgerentscheid - es gab rund 3000 mehr Neinstimmen als Befürworter - scheiterte 1987, weil das Quorum nicht erreicht wurde. Heute ist das Stadthaus aus der Mitte Ulms nicht mehr wegzudenken
 
(Text und Foto: stadthaus.ulm.de)
 

Stadthaus Ulm, Ulm